Das GCNA-Team: Eine Formulierungshilfe für die Presse!

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Bereits mehrfach wurden wir von unseren Lesern auf unser schlechtes Verhältnis zur Presse hingewiesen. Und Sie haben Recht, liebe Leser. Wer sich kritisch zum Mainstream-Journalismus äußert (Das Journalismus-Niveau der Leitmedien) und sogar noch so weit geht beliebte Journalisten systematisch durch den Kakao zu ziehen, wie etwa Ingrid Brodnig, der kann wirklich nicht auf eine positive Berichterstattung hoffen, vor allem dann, wenn er diese Medien weder mit öffentlichen Förderungen, gekauften Umfragen oder Regierungsinseraten motiviert [1][2].

Wie also könnten wir unser Image verbessern?

Die Idee zu folgendem Beitrag entstand aus der Lektüre eines Artikels von Boris Reitschuster [3]. Dort berichtet er, dass es üblich sei, dass die Regierung den Journalisten „Formulierungshilfen“ übermittelt, was eine gewisse synchrone Berichterstattung zur Folge habe. Boris Reitschuster deutet in dem Artikel an, dass seine Journalistenkollegen somit reine Marionetten der Regierung und einfach strukturierte Persönlichkeiten seien, die ohne jegliche Recherche unkritisch jeden Blödsinn niederschreiben, der ihnen vorgegeben wird. Klarerweise distanzieren wir uns von derartigen Verschwörungstheorien.

Wir würden den Journalisten niemals unterstellen, dass diese autoritätenhörige Dummköpfe sind, die jede noch so absurde Aussendung gedankenlos kopieren und weiterverbreiten, nur weil diese von einer quasi autorisierten Stelle kommt. Auf der anderen Seite sehen wir in dem Hinweis auf Formulierungshilfen eine interessante Möglichkeit die Journalisten bei ihrer für die Gesellschaft so wichtigen Tätigkeit in sinnvoller Weise zu unterstützen.

Um also den Journalisten die Mühe zu ersparen aus unseren einzelnen Beiträgen die essentiellen Ziele und Strategien des Teams des GCNA zu recherchieren, konnten wir unsere Pressestelle in einer in jeder Hinsicht sehr intensiven Sitzung dazu bewegen, eine (in Analogie zu den Verlautbarungen des Bundeskanzleramtes) offizielle und damit seriöse Erklärung zu formulieren, welche Sie und Ihre Kolleginnen nun gerne verwenden können. Hier nun die vom höchsten Gremium des GCNA hochoffiziell abgesegnete Presseaussendung zu den Zielen und der Struktur unserer Organisation:


Wir sind eine Gruppe von Wissenschaftlern beiderlei Geschlechts, die es sich aus idealistischen Gründen zum Ziel gesetzt hat, die nicht wissenschaftlich ausgebildete Mehrheit der Bevölkerung – mittels fachlicher Information und auch durch Einsatz satirischer Überzeichnung – über die Scharlatanerie diverser PR-Clowns aufzuklären. Diese PR-Clowns betrachten wir als Kollaborateure der pseudowissenschaftlichen Desinformation, wobei wir uns nicht festlegen, ob all diesen Wissenschafts-Darstellern ihre Rolle wirklich bewusst ist.

Wir arbeiten zum Schutz unserer Mitglieder anonym, oder wenn Sie es etwas pathetischer haben wollen: Wir arbeiten in der Dunkelheit um die Welt zu erhellen! Unsere geheimen Treffen finden in der Regel zu Vollmond in unterirdischen Gewölben diverser Heurigenlokale statt, wo wir unter dem Einfluss flüssiger Rauschmittel teuflische Pläne aushecken. Wir sehen uns als die letzte Bastion der wissenschaftlichen Aufklärung in einer zunehmend korrupten akademischen Welt. Man kann uns also zu Recht als die Schattenarmee der Vernunft ansehen! Aufgrund der Kräfteverhältnisse haben wir uns für die asymmetrische Kriegsführung entschieden und daher fühlen wir uns als die Guerilleros der Wissenschaft! Wir sind als lebende Verschwörungstheorie bei unseren Gegnern genauso gefürchtet wie SARS-CoV2!

Unser großes historisches Vorbild ist die Volksfront von Judäa und ebenso wie diese kämpfen wir gegen die Unterdrückung des globalistisch-imperialistischen Kapitalismus. Auch unsere geheimen Kommandoaktionen sind zielsicher und natürlich absolut tödlich. Wir sind in der Durchsetzung unserer Ziele unbeirrbar, unbestechlich und auch immun gegen Druck und Gewalt. Auch unser Motto lautet: „Wir beugen uns keiner Erpressung!“ Vor diesem historischen Hintergrund erübrigt sich der Hinweis, dass auch unser mittelfristiges Ziel im Sturz des globalistischen Imperialismus und in der Erlangung der Weltherrschaft innerhalb der nächsten fünf Jahre besteht.

Der Kampf wurde uns von den Globalisten und Mächtigen dieser Welt aufgenötigt und auch diesen sei ins Stammbuch geschrieben: „Globalistes eunt domus“. Wir haben diesen Krieg nicht begonnen, wir werden ihn aber mit Hilfe des fliegenden Spaghettimonsters gewinnen!

– Gremium des GCNA

Wir hoffen, dass wir mit dieser ausführlichen Darstellung und Offenheit Sympathien bei den JournalistInnen zu gewinnen. Als Zeichen unseres guten Willens möchten wir die Redaktionen noch mit Insidertipps versorgen. Trotz der Tatsache, dass in unserer Branche der Verschwörungspraktiker im Sinne der Erlangung der Weltherrschaft die Kontakte sehr begrenzt sind, dürfen wir Ihnen hinsichtlich unseres Mitbewerbes doch noch eine kurze Hilfestellung geben, die Ihnen hoffentlich in Zukunft bei der Beurteilung von Verschwörungstheorien hilft und Ihnen überdies viel Recherchearbeit bei der Suche nach offiziellen Statements unserer Konkurrenten erspart:

Stellen Sie sich vor, in unserem Business ist es üblicherweise so, dass die geheimen Verschwörungspläne geheim sind und weder auf den Homepages (so vorhanden) noch auf Pressekonferenzen mittels Powerpoint den Journalisten präsentiert werden. Gerüchteweise haben wir sogar branchenintern vernommen, dass auch auf diesbezügliche Presseanfragen von Journalisten und Faktencheckern meistens eher verhalten reagiert wird.

Referenzen:

  1. Coronawissen mit Humor[]
  2. Goldene Nase: Umbequeme Schmähung oder mehr?[]
  3. Synchrones Denken? Journalisten als Chorsänger[]

Österreich braucht endlich eine rechtsextreme Regierung!

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Plädoyer für die Umsetzung einer demokratiepolitisch längst überfälligen Maßnahme*

*Diese Satire sei allen Opfern der medialen Propaganda gewidmet, die aufgrund dieser Gehirnwäsche das Vertreten einer eigenen Meinung mit der Verbreitung von rechtem Gedankengut verwechseln.

Aufgrund meines kritischen Geistes habe ich von frühester Jugend an Witze über die Katholische Kirche erzählt und mich auch über das Christentum lustig gemacht. In der Wahrnehmung von Schule, privatem Umfeld und Medien wurde ich daher als linksradikal angesehen, weil – so das damalige Framing- ein anständiger Mensch über eine ehrwürdige Institution wie die Kirche keine Witze macht und auch nicht die religiösen Gefühle der Gläubigen verletzt. Dann kam der Islam und im Sinne des Prinzips „Gleiches Recht für alle“ wurde auch diese Religion in Analogie zum Christentum behandelt. Plötzlich wurde ich als Rechtsextremer geframed und etliche meiner linken Freunde distanzierten sich von mir. Dennoch konnte ich feststellen, dass etliche meiner linksorientierten Kumpane aufgrund ihrer diesbezüglichen Position nun ebenfalls im rechtsextremen Lager zu verorten waren. Auch in Fragen der islamischen Masseneinwanderung nahmen etliche meiner linken, atheistischen, jüdischen, schwulen und ex-muslimischen Freunde aus Gründen des Selbsterhalts eine andere Position als der Mainstream ein. Da auch diese Haltung von Politik und Medien einschlägig verortet ist, wurde das rechtsextreme Lager in meinem Umfeld immer größer.

Nun habe ich meine Identität als Rechtsextremer lange Zeit verdrängt. Da ich von den Medien immer wieder über den Wert der Wissenschaft aufgeklärt wurde, informierte ich mich über den sogenannten Nazi-Gen-Test, der ähnlich zuverlässig erscheint wie der Anti-Gen-Test. Nach einer Kurzeinschulung bei der lokalen Antifa-Gruppe kam dieser sofort bei der nächsten Familienfeier zum Einsatz. Wie gelernt nahm ich den zwei anwesenden Neugeborenen den Schnuller weg und siehe da, beide streckten sofort die rechte Hand aus! Aufgrund dieser Evidenz musste auch ich zur Kenntnis nehmen, dass das Nazi-Gen tief in unserer DNA verankert ist und auch meine rechtsextreme Identität nun nicht länger geleugnet werden kann.

Etliche meiner oben erwähnten Freunde begleiteten mich bei den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen und die geplante Impfpflicht. Dort marschierten wir mit vielen anderen Menschen aus den unterschiedlichsten politischen Lagern (Grüne, Rote, Neos, FPÖler, ÖVPler, Kommunisten, Identitäre) in einer sehr bunten Mischung (zu nennen sind hier: Katholiken, Pflegekräfte, Ärzte, Polizisten, Bundesheer, Feuerwehr, die „Juden für Aufklärung“ und Abordnungen der LGBT-Community). Wie man den Meldungen von Politik und Medien entnehmen konnte, waren wir alle nicht nur hochgradig unsolidarisch sondern auch rechtsextreme Schwurbler und Verschwörungstheoretiker. Es war ein wirklich erhebendes Gefühl so viele Rechtsextreme auf einem Fleck zu sehen! Da die wenigen Vertreter des klassischen rechten Lagers in der Masse zwar regelrecht untergingen, aber von den Medien als repräsentativ für die Demos dargestellt wurden, machten einige meiner religionskritischen Freunde sogar respektlose Witze: „Die coronagläubigen Journalisten agieren wie die katholischen Kleriker. So wie diese aus einem Relikt mittels des Postulierens einer Berührungsreliquie eine unendliche Anzahl von Reliquien schufen, so erschaffen die Medien durch die postulierte Kontaktschuld aus einigen Rechtsextremen eine ganze Armee von Rechtsextremen.“

In Analogie zum Papst habe ich natürlich – sozusagen ex cathedra – meine Freunde dahingehend belehrt, dass wir in Wirklichkeit die wahren Rechtsextremen sind und solche Leute wie Gottfried Küssel ja auch in keiner Weise ein derartiges rechtsextremes Empfinden wie unsereins vorweisen können. Vermutlich handelt es sich hier um pseudorechte PR-Clowns oder überhaupt um in Wirklichkeit zutiefst marxistisch motivierte False-Flag-Protagonisten.

Obwohl wir Rechtsextreme ohnehin schon eine stattliche Anzahl erreicht haben, unterstützt uns die Politik dankenswerterweise durch die Ansage, dass alle Menschen, welche im Herbst gegen Konsequenzen der Anti-Rußland-Maßnahmen (Jobverlust, Mangel an Nahrungsmitteln, kalte Wohnungen etc.) demonstrieren werden, ebenfalls als politische Extremisten zu betrachten sind. Da es basierend auf den bisherigen Erfahrungen höchst unwahrscheinlich ist, dass diese als „linksextrem“ geframed werden, kann ich als aufrechter Rechtsextremer also nur sagen: Herzlich willkommen, liebe Freunde!

Was wird aber in der Gesellschaft passieren? Einer meiner Freunde ist nicht nur ein alter Sozi, sondern auch erklärter Pazifist und Antifaschist. Er ist daher auch langjähriges Mitglied bei den „Freiheitskämpfern“. Auch er und etliche seiner Vereinskollegen haben bereits angekündigt, dass sie bei diesem Sanktions-Blödsinn nicht mehr mitmachen und Demonstrationen organisieren werden. Angesichts dieser Entwicklung dürfte in Österreich gerade die breiteste rechtsextreme Bewegung entstehen, die es je gegeben hat! Da sich diese nun unter anderem aus Pazifisten, Juden, Transsexuellen, Antifaschisten, Marxisten, Grünen und diversen Menschen unterschiedlichster ethnischer Herkunft und Hautfarbe zusammensetzt, verwirklicht diese Bewegung eine Diversität, welche jedem Mainstream-Journalisten das Herz erwärmen müsste. 

Die meisten Menschen, mit denen ich rede, äußern mittlerweile Ansichten, die vom politisch-medialen Kartell eindeutig als rechtsextrem eingeordnet werden. Man kann aufgrund dieser persönlichen Erfahrungen somit festhalten, dass der Großteil der österreichischen Bevölkerung eindeutig Positionen vertritt, die – nach Ansicht der politisch-medialen Elite – rechtsextrem sind. Daraus ergibt sich allerdings ein noch nicht thematisiertes, grundlegendes demokratiepolitisches Problem: Wenn dem nämlich wirklich so sein sollte, dann regiert in Österreich gerade eine nicht-rechtsextreme Minderheit über eine rechtsextreme Mehrheit. Um dieses demokratiepolitische Defizit zu beheben, müssen daher sofort Neuwahlen stattfinden, damit wir Rechtsextreme endlich auch im Parlament direkt proportional vertreten sind.

Eine Herausforderung dieser Diversität wird es sein eine einheitliche Parteilinie zu finden und auch gemeinsame Rituale zu initiieren. Hinsichtlich der Ideologie bin ich – das gebe ich offen zu – als typischer Rechtsextremer – natürlich schon allein aufgrund meiner massiven kognitiven Defizite – völlig überfordert. Um etwas Leichteres zu finden, habe ich mich im rechtsextremen Liedgut um- gesehen, ob man hier etwas adaptieren könnte. Wenn man allerdings etwas umtextet, dann bräuchte man auch irgendeine Gemeinsamkeit, die etwa bei einem Marschlied besungen werden könnte. Was könnte das wohl sein? Da wir Österreicher ausgesprochen wohlstandsverwöhnt und diesbezüglich wohl harte Zeiten zu erwarten sind, habe ich also das Wort „Wohlstand“ als besingenswertes Gut ausgewählt.

Um dem Lied die richtige Würde zu geben, bin ich daher sofort in den Keller gegangen, habe meine alte Bundesheer-Uniform angezogen und mich in Habt-Acht-Stellung vor dem Spiegel positioniert. Nachdem perfekt aufsalutiert wurde, habe ich dann begonnen zu intonieren: „Der Wohlstand hoch, die Reihen dicht geschlossen!“ Irgendwie hatte ich allerdings ein seltsames Gefühl dabei. Also habe ich meine Frau gefragt, ob das daran liegt, dass ich nicht singen kann. Sie meinte, dass der Text so blöd sei, dass das Lied nicht einmal bei Placido Domingo überzeugend klingen würde. Ihr Vorschlag wäre es gewesen, den Text in einer anderen Sprache, wie zum Beispiel in Englisch, zu singen, was mir persönlich allerdings für eine rechtsextreme österreichische Bewegung nicht sehr glaubwürdig erscheint.

An diesem Beispiel ist gut zu sehen vor welchen Herausforderungen die rechtsextreme Bewegung in Österreich steht. Wir minderbemittelten Rechtsextremen warten nun gespannt, welche wesentlichen Gemeinsamkeiten – die in Medien und Politik präsente intellektuelle Elite – in unserer Bewegung sieht.

Leider bleibt es aber nicht bei dieser Herausforderung. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, wird gerade eine großangelegte Aufklärungskampagne vorbereitet, das bedeutet, dass die Regierung und ihre Medien dabei sind eine regelrechte PR-Clown-Armada gegen uns in Stellung zu bringen.

Diese Aufklärung beginnt schon beim Wissenschaftsbegriff. Florian Aigner und die GWUP werden uns dann erklären, warum die Wissenschaft (und vermutlich auch die Industrie) eindeutig der Meinung sind, dass die Konsequenzen der Krise sehr positiv zu bewerten sind und keinerlei Risiko vorliegt. Das hat zur Konsequenz, dass solche Leute wie Clemens Arvay, die Bücher verfassen, in denen die Frage nach der Rettung/Risiko-Kalkulation differenzierter betrachtet wird [1], durch umfangreiche Aufklärungsvideos der GWUP als gemeingefährliche esoterische Spinner und Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt werden.

Auch Aigners Kampfgefährte Martin Moder bereitet ein Update seines MEGA-Kanals vor. Sein Thema wird unter anderem sein – mittels ausgewählter Sekundärliteratur und diversen Gemüsesorten – darzulegen, warum Armut bereits gut erforscht und erwiesenermaßen harmlos ist. Flankiert werden die Ausführungen der GWUP-Mannschaft durch die einschlägigen Videos von Mai Thi Leiendecker, in welchem sie die Bevölkerung einerseits darüber aufklärt, was Wissenschaft auszeichnet und andererseits auch die Bedeutung des wissenschaftlichen Diskurses darlegt, wobei selbstverständlich wieder betont werden wird, dass dieser natürlich nur dann stattfinden kann, wenn bestimmte Forscher apriori von diesem ausgeschlossen werden (Will Mai-Thi den offenen wissenschaftlichen Diskurs abschaffen ?).

Jetzt werden etliche unserer Leser denken, dass auch dann, wenn die regierungskritischen Akademiker vom Diskurs ausgeschlossen sind, immerhin die „normalsterblichen“ Bürger am Arbeitsplatz und ihrer Freizeit einschlägige Diskussionen führen können. Auch diese Hoffnung ist leider trügerisch, weil die Gegenseite schon diesbezüglich vorgesorgt hat. Wie nämlich aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, plant die bekannte Journalistin und Aufklärerin Ingrid Brodnig bereits ihr nächstes Buch, welches den Titel tragen wird:

Einspruch Teil II. Wie man Fake-Argumente von hungrigen und unterkühlten Gemeindebaubewohnern kontert

Angeblich stehen die Fernsehsender, Social Media-Kanäle und Bildungsinstitute bereits Schlange um die beliebte Journalistin für diesbezügliche Aufklärungsveranstaltungen zu gewinnen. Die Gemeinde Wien wird auch für alle ihre Mitarbeiter, Parteimitglieder der SPÖ und die Bewohner von Gemeinde- und Sozialwohnungen auf freiwilliger Basis Rhetorikseminare bei Frau Brodnig anbieten, die verpflichtend zu besuchen sind.

Weil wir gerade beim Thema SPÖ sind. Auch Werner Gruber scharrt schon in den Startlöchern. Sein Hauptthema in der Wissenschaftskommunikation wird der Komplex Nahrung sein. Er arbeitet bereits an Exponentialgleichungen (das hat er nämlich wirklich gelernt!), mit welchen die exponentielle Ausbreitung von Hungererscheinungen exakt berechnet werden kann.

Nathalie Grams wird wieder gemeinsam mit Eckart von Hirschhausen eine Aufklärungssendung im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk moderieren, die – analog zu ihrem bekannten Impf-O-Mat [2] – unter dem Titel der Frier-O-Mat – aufklärt, warum es in jedem Fall besser ist zu frieren als nicht zu frieren. Gesponsert wird dieses Aufklärungsprogramm unter anderem von der Pharmaindustrie, welche – dank der Vermittlung durch Karl Nehammer [3]- in dieser Sendung entsprechende Psychopharmaka vermarkten wird.

Bei all diesen bedenklichen, gibt es aber auch durchaus begrüßenswerte Ansätze. So haben wir vernommen, dass – dank der unermüdlichen Aufklärungsarbeit des GCNA-Teams – Janos Hegedüs endlich eingesehen hat, dass ihm entscheidende fachliche Voraussetzungen im Bereich Virologie und Immunologie fehlen und es daher besser ist, wenn er sich mit ganzer Kraft seiner rektalen Kernkompetenz widmet. Er arbeitet daher bereits an Youtube-Videos, in denen er erklärt, wie durch das Öffnen und Schließen diverser Körperöffnungen das individuelle Hunger- und Kälteempfinden geregelt werden kann. Es gibt zwei Gründe, warum wir gerade mit diesem Beispiel den Artikel beenden. Auf der einen Seite wollen wir einen positiven Abschluss bilden, auf der anderen Seite gibt es hierfür konkrete biologisch-physiologische Analogien. Bei all den übelriechenden Inhalten, welche sich durch die dunklen Gänge der Social-Media- und TV-Kanäle winden werden, stellt der Oberarzt Janos Hegedüs in seinem strahlenden weißen Kittel hier wirklich einen wahren Lichtblick dar, er ist für uns damit sozusagen das Licht am Ende des Verdauungstunnels!

Referenzen:

  1. CORONA-IMPFSTOFFE: RETTUNG ODER RISIKO?[]
  2. Der Impf-O-Mat[]
  3. „Alkohol oder Psychopharmaka“: Nehammer sorgt mit Aussage zu Teuerung für Aufregung[]

Ingrid Brodnig

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Die österreichische Journalistin Ingrid Brodnig gilt in der Alpenrepublik als „die“ Expertin für Verschwörungstheorien und wird dementsprechend häufig in den Medien und bei diversen Veranstaltungen quasi als die „Stimme der Vernunft“ präsentiert. Jenem Teil unserer geschätzten Leserschaft, welcher seine Zelte nördlich des Weißwurst-Äquators aufgeschlagen hat, wird diese Dame daher weitgehend unbekannt sein. Zur länderübergreifenden Einordnung: Ingrid Brodnig verkörpert in etwa jene Rolle, die bei unseren deutschen Nachbarn Pia Lamberty [1] einnimmt. Auch deren Funktion in der Mainstream-Propaganda ist es , dem Konsumenten bei der Einordnung oppositioneller Meinungen zu unterstützen, sprich durch die permanente Betonung, dass es sich zB. bei den Kritikern der Coronamaßnahmen um Verschwörungstheoretiker, gesellschaftlich Abgehängte, Ungebildete oder Rechtsextreme und Antisemiten handelt, die gesellschaftliche Spaltung voranzutreiben und die Kritik andersdenkender Gruppen aus einer (pseudo-)wissenschaftlichen Perspektive zu delegitimieren [2]. Beide Damen sprechen durch ihre akademische Ausbildung ein gebildetes Publikum an (Psychologie und Therapie für Opfer der Mainstream-Gehirnwäsche). Eine weitere Gemeinsamkeit stellt die mangelnde Lebenserfahrung und eine gewisse Naivität dar, die sie dazu verleitet, praktisch jedes von der Politik vorgegebene Narrativ kritiklos zu übernehmen. Ihre subjektiven Meinungen werden dem Konsumenten als objektive wissenschaftliche Fakten suggeriert, die beiden Akademikerinnen unterstützen also den Missbrauch der Wissenschaft, wobei wir offenlassen inwiefern dies von den Akteurinnen reflektiert wird.

Zu Ingrid Brodnig ist auf Wikipedia folgendes zu lesen:

(* 9. November 1984 in Graz) ist eine österreichische Journalistin und Publizistin. 2015 bis 2017 war sie Redakteurin des österreichischen Nachrichtenmagazins Profil. Brodnig studierte „Journalismus und Unternehmenskommunikation“ an der FH Joanneum in Graz. Danach arbeitete sie für das Stadtmagazin Falter, anschließend als Redakteurin des Nachrichtenmagazins Profil mit Schwerpunkt auf Medien- und Digitalthemen. Im Februar 2017 verließ sie die Redaktion von Profil, um „sich als Publizistin und digitale Expertin selbständig“ zu machen. Als Kolumnistin ist sie weiter für Profil tätig. Brodnigs Arbeitsschwerpunkt sind digitale Themen. In ihrem ersten Buch, Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert, thematisiert sie die Anonymität im Internet. In ihrem zweiten Buch, Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können, geht die Journalistin auf die Kommunikationsprobleme, wie zum Beispiel Hassrede, des Internets ein, analysiert sie und gibt Tipps, wie man im Internet darauf reagiert. Aufgrund ihres Themenschwerpunkts wird sie von vielen Medien dazu interviewt. Im April 2017 wurde sie von der österreichischen Bundesregierung zur digitalen Botschafterin (Digital Champion) Österreichs in der EU ernannt.

Nach der Jahreswende 2021/22 wurde sie in das Team der gesamtstaatlichen Krisenkoordination GECKO aufgenommen, die sie aber schon nach 21 Tagen wieder verließ [3]. Ob dafür der offizielle Grund Zeitmangel tatsächlich ausschlaggebend war oder vielmehr die im Zentrum der Macht gewonnene Einsicht, dass so manche „Verschwörungstheorie“ weit weniger irreal ist als es „aufgeklärten“ Menschen wie Frau Brodnig bis dahin erschien, müssen wir derzeit offenlassen.

Ingrid Brodnig war ja schon zweimal bei uns zu „Gast“ (Die Demaskierung der Faktenchecker und ihrer Opfer, Die geheimen Protokolle der ÖVP-Weisen von Wien). In unseren Fokus gelangte sie durch das vom Mainstream intensiv betriebene Marketing zu ihrem neuen Buch „Einspruch. Verschwörungsmythen und Fake News kontern – in der Familie, im Freundeskreis und online. (Strategien und Tipps damit Fakten wirken)“ Derzeit kursiert eine Neuauflage, bei welcher auch zum Ukraine-Krieg Stellung bezogen wird. Wir können uns denken, in welche Richtung hier der Zug fährt. Da das aber nicht unser Thema ist, geben wir hierzu keinen Kommentar ab.
Dort führt sie aus wie man mit Menschen zu kommunizieren hat, welche nicht die richtige Meinung zu politischen oder medizinischen Fragen vertreten, also die Frechheit besitzen, das von Politik und Medien gepredigte Narrativ zu hinterfragen. Ingrid Brodnig arbeitet hier nach einem einfachen Konzept, welches lautet: man nehme die politisch-mediale Mainstreammeinung, definiere diese als wissenschaftlich gesichert, setze diese damit absolut und diffamiere alle Andersdenkenden als minderbemittelte Verschwörungstheoretiker.

An früherer Stelle haben wir sie bereits erwähnt, da sie sich dazu verstiegen hat mRNA- „Impfungen“ als harmlos zu bezeichnen [4]. Dass sie nicht den Unterschied zwischen einer genbasierten Injektion und normalen Impfung kennt, verwundert wenig. Das wissen meistens nur jene Journalisten wie Gudula Walterskirchen, die dann ihren Job verlieren [5]. In diesem Stil plappert Ingrid Brodnig auch unreflektiert das Narrativ nach, dass Corona schlimmer als die „Impfung“ sei [6]. Da sie von Wissenschaft noch weniger Ahnung hat als der Rest unserer Nominierten, ist sie hier auch noch abhängiger von dubiosen Quellen. So ist es kein Wunder, dass sie auf den Ober-PR-Clown Martin Moder hereingefallen ist (Die Demaskierung der Faktenchecker und ihrer Opfer) und diesen als Quelle für die Unbedenklichkeit der mRNA-Impfstoffe anführt und obendrein auch dessen irrige Aussage kopiert, dass diese Technologie bereits sehr gut erforscht sei! Ihrzufolge sei es auch eine Verschwörungstheorie, dass ein Finanzkollaps drohe [7]. Von Wirtschaft versteht sie also auch nichts!

Da sie selbst immer wieder für die Vermittlung von digitaler Kompetenz eintritt, erscheint es überdies ausgesprochen peinlich, dass sie – wie auch fast alle ihrer Kollegen – auf den Faktenchecker-Trick hereingefallen (s.u.) ist. In der für ihre Zunft typischen Oberflächlichkeit, hat sie aus dem Titel „Faktencheck“ den Fehlschluß gezogen, dass hier Wahrheit vermittelt wird, ohne die fachspezifische Kompetenz der Autoren, die Validität der Argumentation oder die Finanzierung dieser Portale zu überprüfen. Aus gutem Grund predigen wir daher immer wieder: Überprüfen Sie bitte Ihre Quellen (Faktenchecker MIMIKAMA durch PR-Clowns diskreditiert!) Ganz unter uns: Das Internet ist voller Fake-News, Frau Brodnig!

Bezeichnend erscheint auch die Inkonsequenz der Methodik. So gibt sie Tipps zur Auswahl von Experten. Sie empfiehlt zu forschen, ob der jeweilige Experte auch Experte auf seinen Gebiet ist. Man fragt sich nur, warum sie dann auf völlig fachfremde Faktenchecker als Quelle verweist. Auf deren Propaganda ist sie dann auch beim Publikationsparadoxon hereingefallen. Da in der Coronakrise enormer Druck auf die Forscher ausgeübt wurde, ist es keine große Überraschung, dass in erster Linie unsere pensionierten Kollegen (Arne Burkhardt, Wolfgang Wodarg, Sucharit Bhakdi) mit ihren Zweifeln in die Öffentlichkeit gegangen sind. Deren Glaubwürdigkeit wurde von Faktencheckern unter anderem damit untergraben, indem man behauptete, dass aus der Tatsache, dass diese keine Publikationen mehr verfassen, geschlossen werden könne, dass diese nicht mehr „up to date“ und daher alte, inkompetente Trottel seien. Das klingt auf den ersten Blick logisch, ist aber dennoch völliger Unsinn. Die meisten uns bekannten Forscher leben für ihre Wissenschaft und bleiben dieser auch in ihrer Pension verbunden. Ob sie weiterhin publizieren ist nicht nur eine Frage der persönlichen Motivation sondern auch der Rahmenbedingungen. In der Regel ist dies für pensionierte Geisteswissenschaftler leichter als für Naturwissenschaftler, die oftmals für ihre Forschungen ein Labor benötigen. Da Wissenschaft zu einer regelrechten Sucht werden kann, ist es häufig sogar so, dass passionierte Forscher die Pensionierung herbeisehnen, um dann befreit von den universitären Verpflichtungen ihrer Passion frönen zu können. Unabhängig davon kann ein alter Hase sehr wohl Studien und Publikationen auch dann kompetent beurteilen, wenn er selbst keine Publikationen mehr verfasst. Die Annahme, dass irgendein fachfremder Schnösel eines Faktenchecker-Portals, der vermutlich nicht einmal die Überschrift eines medizinischen Fachartikels versteht, diesen besser beurteilen kann als einer unserer jahrzehntelang im Fronteinsatz bewährten Haudegen, belegt auch eine gewisse Weltfremdheit. Dieses Argument zeigt die wissenschaftliche Ahnungslosigkeit der Faktenchecker und es ist kein Wunder, dass gerade wissenschaftsferne Journalisten wie Ingrid Brodnig reihenweise darauf hereinfallen. Angesichts der Bedeutung, welche Frau Brodnig den aktuellen Publikationen der Experten beimisst, fragen wir uns allerdings welche Publikationen zur Virologie bzw. der mRNA-Vakzination von Martin Moder ausschlaggebend waren um diesen als Experten anzuerkennen.

Ebenso typisch für Frau Brodnig und ihre Zunft ist die Taktik der unzulässigen Vermischung von Positionen. So ein Einspruch-Ratgeber ist sicher sinnvoll bei der Diskussion mit Personen, die extreme Positionen, wie die Leugnung des Corona-Virus oder die Weltherrschaftsideen der Echsenmenschen vertreten. Da wir mit der Szene der Maßnahmengegner gut vernetzt sind und dort noch nie jemanden getroffen haben, der solche Positionen vertritt, halten wir diese Hinweise für ein Strohmann-Argument, bzw. wird hier aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Die Kritiker der Maßnahmen werden somit mit Extrempositionen verknüpft und dann zusätzlich mit dem Rechtsextremismus in Verbindung gesetzt. Frau Brodnig präsentiert hier dem Leser ein Menü, das durch unpassende Zutaten zu einem unappetitlichen Brei wird und serviert dieses mit viel braunem Saft [8]. Das ist genau jene Mischung, die beim pseudolinken Mainstream ankommt und dementsprechend protegiert wird.

Wie funktioniert die Einspruch-Rhetorik in der Praxis?:

Laut Frau Brodnig soll man immer, wenn man mit einer sogenannten Verschwörungstheorie konfrontiert wird, den Gesprächspartner mit offenen Fragen konfrontieren, wie z.B. Woher hast du das? Warum glaubst du das? Ziel ist es mittels der sokratischen Hermeneutik das Gegenüber davon zu überzeugen, dass die verwendeten Quellen aus dem Internet unseriös sind und man sich nur auf offizielle Quellen, Wissenschaftskommunikatoren und Faktenchecks verlässt.

Ein Praxisbeispiel aus dem Sommer des Jahres 2021 könnte so aussehen:

A: Ich habe gehört, dass eine allgemeine Impfpflicht eingeführt werden soll.

B: Woher hast du das?

A: Das wird im Internet vermutet.

B: Hast du gewusst, dass es dazu eine offizielle Stellungnahme aus der Politik gibt? Außerdem existiert dazu ein Faktencheck. Hast du den Aufklärungsfilm gesehen, wo berichtet wird, was diese Leute, die sowas glauben, für subversive Spinner sind? Willst du dort dazugehören?

A: Natürlich nicht. Danke für diese Aufklärung und den Hinweis auf die seriösen Quellen. Ich habe erkannt, dass ich auf eine Verschwörungstheorie hereingefallen bin. Nun weiß ich, dass keine Impfplicht eingeführt werden wird.

Bezeichnend und repräsentativ ist auch die offensichtliche Diskrepanz von Selbst- und Fremdwahrnehmung. Frau Brodnig ist auch in dieser Hinsicht typisch für den autoritätenabhängigen, möchtegernlinken Haltungsjournalismus und ein Symbol für die Pseudoaufklärung. Während man sich selbst als links und politisch sowie wissenschaftlich aufgeklärt fühlt, repräsentieren Personen wie Frau Brodnig in Wirklichkeit ein kleinbürgerlich-reaktionäres Milieu, das im vorauseilendem Gehorsam die Wünsche der Machthaber erfüllt und jene Bedingungen schafft, welche für die Errichtung totalitärer Strukturen entscheidend sind.

Die durchaus sympathisch und fast schüchtern wirkende Nominierte unterstützt mit ihrer fast kindlichen Naivität und ihrem schon pathologischen Wunsch nach Anerkennung durch die Autorität die Delegitimierung oppositioneller Meinungen. Tragischerweise stellen solche notorischen Mitläufer somit genau jene Wegbereiter faschistoider Systeme dar, die sie glauben zu bekämpfen.

Hinsichtlich der ursächlichen Einschätzung der PR-Clown-Genese stellt Frau Brodnig einen ausgesprochen interessanten Fall dar. Während bei den bisher Nominierten eindeutig eine narzisstische Persönlichkeitsstörung konstatiert werden konnte, ergibt sich bei dieser Nominierten ein wesentlich differenzierteres Bild. So sieht unser Konsortium zwar eine gewisse Tendenz zur Selbstdarstellung, deren Motivation scheint zu einem erheblichen Teil aber in einem väterlich-autoritär bedingten Liebesbedürfnis zu liegen. Hinsichtlich der Gewichtung dieser Aspekte konnte auch nach intensiven Diskussionen unserer Experten keine Einigung erzielt werden, da ein erheblicher Teil unseres Konsortiums zur Ansicht gelangt ist hier primär die individuell-kognitiven Aspekte als essentiell anzusehen.

Mit dieser Dokumentation distanzieren wir uns auch eindeutig von reduktionistischen Ansätzen in der Medienkritik, welche die Falschmeldungen des Mainstreams ausschließlich auf das Thema Korruption zurückführen (es erübrigt sich die Feststellung, dass Menschen wie Frau Brodnig diesen Ansatz als Verschwörungstheorie einordnen). Auch wir anerkennen natürlich den Einfluß von einschlägigen Medienförderungen durch Politik und Wirtschaft, warnen aber davor damit die Komplexität der Ursachen dieser Fake-News zu unterschätzen. Wie hier dargelegt, existiert nämlich noch ein weiterer entscheidender Faktor im Bereich Medienkritik, und der lautet: Unfähigkeit!

Wir haben lange überlegt, ob wir Frau Brodnig nominieren sollen, da sie überhaupt nicht in das Schema der übrigen Kandidaten passt. Allerdings mussten wir in der sogenannten Coronapandemie lernen, dass es mittlerweile unzählige Arten von PR-Clowns gibt und hier vermutlich in nächste Zeit (bedingt durch umweltspezifische Rahmenbedingungen) sogar evolutionäre Entwicklungen zu beobachten sein werden, welche eine intensive fachliche Auseinandersetzung notwendig erscheinen lassen (Zur wissenschaftlichen Erforschung des Phänomens PR-Clown).

Gerade ihre symptomatische Paraderolle als Multiplikator von Desinformation und die intensive mediale Verbreitung ihrer Propaganda, lassen die Nominierung aus unserer Sicht in jedem Fall gerechtfertigt erscheinen. Falls es noch ein Argument brauchen sollte, möchten wir auf den Einfluß von Martin Moder auf die Nominierte hinweisen. Da beide in ihrer Ausübung der Coronareligion kaum noch aus unserer Medienwelt wegzudenken sind, möchten wir den religiösen Charakter ihrer Verbindung in liturgischer Manier zur Geltung bringen:

Was Corona zusammengeführt hat, das soll der Mensch nicht trennen!

Diese Nominierung ist unsere Art Einspruch gegen Desinformation, gesellschaftliche Spaltung und Volksverdummung einzulegen. Gleichzeitig erheben wir auch damit Einspruch gegen jene Organisationen und Medien, welche vollkommen kritiklos dabei geholfen haben diese verantwortungslose Volksverblödung durch die Einladung von Menschen wie Frau Brodnig voranzutreiben.

Es könnte durchaus sein, dass zum Beispiel einige der Opfer der (natürlich völlig unbedenklichen) Corona-„Impfung“ damit beginnen unserem „Dream Team“ (Brodnig/Moder) einige kritische Fragen zu stellen. Voraussichtlich wird diese Kritik mit dem Hinweis auf Hassrede und Mobbing ignoriert und in ähnlicher Weise geframed werden, wie dies bei den geradezu hysterischen Reaktionen auf das Archiv „Ich habe mitgemacht“ [9] zu beobachten war [10].

Wie wir Frau Brodnig einschätzen, wird sie, sobald sie von der Nominierung aus ihrem Bekanntenkreis informiert wird, garantiert ihre überragende Fragetechnik zu Einsatz bringen und folgende Fragen stellen: Woher weißt du das? Warum vertraust du dieser Quelle? Zu unserer Glaubwürdigkeit und Seriosität können wir auf die Fangemeinde des GCN-Award verweisen. Unsere Stammleser kennen und lieben unser – von Inspektor Hammer entliehenes und leicht modifiziertes – Motto: „Vertrauen Sie uns, wir wissen was wir schreiben!“ [11]

Referenzen:

  1. Pia Lamberty[]
  2. Talk mit Pia Lamberty über „Querdenken“: Vorgeschichte & aktuelle Entwicklungen – Corona & Putin[]
  3. Erstes Mitglied steigt aus Gecko-Kommission aus[]
  4. Erstpräsentation: „Einspruch! Verschwörungsmythen und Fake News kontern“ von Ingrid Brodnig[]
  5. Gudula Walterskirchen – Das ist keine Impfung[]
  6. 7 Tipps gegen Verschwörungsmythen von Ingrid Brodnig[]
  7. Erstpräsentation: „Einspruch! Verschwörungsmythen und Fake News kontern“ von Ingrid Brodnig[]
  8. ZIB Nacht: Journalistin Ingrid Brodnig zu Verschwörungsmythen (26.1.2021)[]
  9. „Ich habe mitgemacht“ – Das Archiv für Corona-Unrecht[]
  10. Querdenker betreiben Online-Pranger für angebliches „Corona-Unrecht“[]
  11. Sledge Hammer Intro – Series – 1986 (German)[]

Zur wissenschaftlichen Erforschung des Phänomens PR-Clown

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Kritische Anmerkungen zu Forschungsstand, Methodik und wissenschaftlichen Perspektiven

Als wir vor zwei Jahren anfingen uns dem Thema PR-Clowns zu widmen, konnten wir die wissenschaftliche Dimension dieses Themenkomplexes in keiner (weder qualitativen noch quantitativen) Hinsicht abschätzen. Der Ausgangspunkt war der medizinische Bereich, da uns hier die Scharlatanerie der PR-Clowns besonders ins Auge gestochen ist und uns eine medizinische Thematisierung des Phänomens obligatorisch erschien. Getreu dem Hippokratischen Eid versuchten wir hier – unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen – punktuell Abhilfe zu schaffen, wobei unser Fokus, neben der partiellen Behandlung des phänotypischen genetischen Aspektes, im prophylaktischen und therapeutischen Bereich lag.

Die themenspezifische Auseinandersetzung zeigte aber auch, dass das hier zur Diskussion stehende Objekt keineswegs auf den medizinischen Bereich beschränkt ist, sondern auch andere Themenbereiche erfasst. Auch dank der Hinweise unserer Leserschaft mussten wir die multiple Dimension des Phänomens zur Kenntnis nehmen. Gerade die Rahmenumstände der letzten zweieinhalb Jahre begünstigten Genese, Wachstum und Vermehrung in einer Weise, die uns an die feuchtbiotopisch-bakteriellen Bedingungen an der Innenseite einer FFP2-Maske erinnert. 

Aufgrund dieser Tatsachen müssen wir offen bekennen, dass wir keineswegs in der Lage sind dieses von uns eröffnete Forschungsgebiet umfassend zu bearbeiten. Auch wenn es vielleicht zu früh ist hier einen interdisziplinären Studiengang (Medizin, Psychologie, Publizistik und Kommunikationswissenschaft) zu initiieren, so zeigen die bisherigen Publikationen doch zumindest die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung in adäquater methodischer und struktureller Hinsicht eindringlich auf. Ein wirkliches Desiderat wäre aus unserer Sicht ein Handbuch, welches der Bedeutung des Phänomens im erforderlichen Ausmaß Rechnung trägt. Diese Aufarbeitung könnte auch ein lohnendes Dissertations- bzw. Habilitationsthema darstellen. Es besteht kaum ein Zweifel, dass die Komplexität des Themas eine besondere Herausforderung darstellt. Auf der anderen Seite besteht hier durchaus das Potential ein Standardwerk in Darwinschen Dimensionen zu schaffen, das etwa den Titel tragen könnte:

Die Entstehung und Vermehrung der PR-Clowns durch natürliche, psychologische und medial-politische Zuchtwahl.

Im Unterschied zu unserem Forschungsgegenstand kennen wir unsere Grenzen und haben auch kein Problem diese offen zu kommunizieren. Wir hoffen daher mit unseren Ausführungen der Forschung den weiteren Weg gewiesen zu haben und erwarten – natürlich in aller Bescheidenheit – die Einladung zur Nobelpreisgala nach Stockholm. 

Die Wissenschaftsskepsis in Österreich

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Reflexionen über die Konsequenzen von Pseudoaufklärung und PR-Clowns auf die öffentliche Wahrnehmung von Wissenschaft

Unter dem Titel „Wenn Vertrauen fehlt. (Neue) Herausforderungen für Wissenschaftskommunikation im Kontext anhaltender Wissenschaftsskepsis“ fand am 23. Mai 2022 eine vom ORF moderierte Podiumsdiskussion in Wien statt [1]

Da ein vollständiger Mitschnitt offenbar nicht existiert, müssen wir hierzu auf den einschlägigen ORF-Bericht zurückgreifen [2], wohl wissend, dass dieser nicht unbedingt ein zutreffendes Bild der Veranstaltung liefern muss. Ungeachtet dieser Einsicht möchten wir aber festhalten, dass eine derartige Veranstaltung hinsichtlich ihrer Intention eindeutig zuzuordnen ist. So hat unter andere auch der neue Wissenschaftsminister der sogenannten Wissenschaftsskepsis (im Klartext: der Kritik an den Coronamaßnahmen und den Zweifeln an der Effizienz und Sicherheit der Gen-Spritze) den Kampf angesagt [3]. Amüsantes Detail am Rande: Im Zuge der Optimierung der Wissenschaftskommunikation, möchte er verstärkt mit den Science Busters (also auch mit Martin Moder) zusammenarbeiten!

Angesichts der evidenten Intention der Podiumsdiskussion ist naturgemäß davon auszugehen, dass das Podium wunschgemäß besetzt wurde. Positiv hervorzuheben ist der Umstand, dass die Medienforscherin Friederike Hendriks von der TU Braunschweig auch kritische und durchaus differenzierte Bemerkungen zur Wissenschaftskommunikation gemacht hat:

Sehr wohl negativ ausgewirkt auf das Vertrauen in die Wissenschaft haben sich laut Hendriks Grenzüberschreitungen, die im Laufe der Pandemie im Dreieck Politik, Medien und Wissenschaft passiert sind. Zum Beispiel dann, wenn sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen jenseits ihrer Expertise geäußert oder gar selbst zu politisieren begonnen haben. Oder auch, wenn die Politik versucht hat, ihrerseits die Wissenschaft zu instrumentalisieren [4] (zit. nach ORF a.a.O).

Aus dem Referat ging ebenso hervor, dass die meisten Menschen in der Wissenschaft aber keinen Religionsersatz sehen und mit der Unsicherheit wissenschaftlicher Forschung wenig Probleme haben:

Überraschenderweise wenig Probleme haben die Leute mit der Vorläufigkeit von Wissenschaft: „Das halten die Leute gut aus, bei der Kommunikation von Unsicherheit gibt wenig negative Effekte.“ (zit. nach ORF a.a.O).

Eine ganz andere Kategorie war dann der Beitrag des Kommunikationswissenschaftlers Jakob-Moritz Eberl, wo so ziemlich alle Klischees der Propaganda bedient wurden: Er spricht dort von einem wissenschaftsbezogenen Populismus und einer Subkultur, in der Wissenschaftler als elitäre Gruppe angesehen werden, welche auch gegen die Interessen der Durchschnittsbevölkerung arbeitet und dieser vorschreibt was Wahrheit ist. Verantwortlich dafür ist natürlich die FPÖ.

Was sind nun unsere grundsätzlichen methodischen Bedenken gegen eine derartige Sichtweise?

Eines der Grundprobleme liegt in dem Fehlen einer exakten Definition. Was genau ist für die Vortragenden ein Wissenschaftsskeptiker? Da die Intention dieser „Aufklärungskampagne“ die Pandemie im Fokus hat, lohnt es sich hier konkrete Fragen zu stellen.

Wenn Kritiker der Maßnahmen sich auf die Positionen von John Joannidis und Martin Sprenger berufen, was ist daran wissenschaftsskeptisch? Und wenn Menschen sich weigern sich eine gentechnikbasierten Impfstoff verabreichen zu lassen und dabei die diesbezüglichen Bedenken von Fachleuten Martin Haditsch teilen, was legitimiert dann sogenannte Aufklärer diese Personen als Wissenschaftsskeptiker zu titulieren?

Sprechen wir es offen aus: Die einzige Sünde dieser „Wissenschaftsskeptiker“ besteht darin, dass sie sich auf wissenschaftliche Positionen berufen, welche nicht im Interesse der Politik und ihrer Vasallen liegen!

Eine der wesentlichsten Fragen ist hier, wie diese sogenannten Experten, welche unreflektiert der Mainstreammeinung folgen, sich anmaßen können für „die Wissenschaft“ zu sprechen? Im Gegensatz zu der ach so dummen Bevölkerung, welche auch mit derartigen Veranstaltungen aufgeklärt werden muss, verwechseln unsere Experten offenbar Wissenschaft mit einer statischen und dogmatischen Wissenschaftsreligion als deren Inquisitoren sie eingesetzt sind. Es geht hier nicht um wissenschaftliche Aufklärung sondern vielmehr um eine quasireligiöse Gehirnwäsche und Indoktrinierung!

Wie dumm ist denn die Bevölkerung (also im ÖVP-Sprech: der Pöbel) wirklich mit ihrer sogenannten „Wissenschaftsskepsis“? Nun, unserer Auffassung nach braucht man kein abgeschlossenes Studium um zwischen der wirklichen Wissenschaft und dieser überaus peinlichen Wissenschaftsshow von Politik, Medien und diversen PR-Clowns zu unterscheiden. Dafür reicht der gesunde Menschenverstand, soweit dieser nicht durch Mainstreammedien-Konsum beeinträchtigt wird. Was konkret veranlasst die Bevölkerung zur sogenannten Wissenschaftsskepsis?

Da sind einmal unseriöse Versprechen zu nennen: Wer ein noch nicht ausreichend am Menschen getestetes Medikament als hundertprozentig sicher anpreist und ohne irgendwelche Daten das Eintreten von Langzeitnebenwirkungen ausschließt, gleicht einem Autoverkäufer, der dir 100 Jahre Garantie auf das Vehikel verspricht. Jeder normale Mensch weiß hier: Finger weg!

Es gehört ferner zum Basiswissen, dass in der Wissenschaft unterschiedliche Meinungen vertreten werden. Die Diskreditierung dieser Forscher durch Medien (wie z.B. die Pseudo-Aufklärer von der Faktenchecker-Fraktion) oder die staatlichen Behörden und die Ärztekammer lässt auch bei einfachem Menschen massive Zweifel an der Seriosität „der Wissenschaft“ aufkommen. Auffällig ist auch die Weigerung der Experten „der Wissenschaft“ sich einer öffentlichen Diskussion zu stellen. Ein Paradebeispiel ist hier wieder einmal Martin Moder, der sich aus Gründen der False Balance weigert an einer solchen Auseinandersetzung teilzunehmen [5]. Wir Mediziner wissen, dass „Experten“ wie Martin Moder gute Gründe haben eine solche Diskussion zu vermeiden, bei welcher er geringe Chancen hat die ersten Minuten zu überleben, viele Menschen in der Bevölkerung vermuten das nur. Ja liebe Mitbürger, es ist nur ein Gefühl, das ihr da in euch tragt, aber ihr liegt damit goldrichtig! Hier zu vertrauen ist ein Zeichen von Dummheit!

Last but not least ist es mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass die meisten dieser „Experten“ eine hohe Affinität zur Pharmaindustrie haben [6]. Es spricht nur für die Intelligenz des Pöbels wenn er diesen PR-Clowns misstraut.

Fassen wir zusammen: Das Hauptproblem der pandemiespezifischen „Wissenschaftsskepsis“ in Österreich liegt nicht an irgendeiner Partei oder der Dummheit des Pöbels. Die wirklichen Gründe liegen vielmehr in einer optimierungswürdigen akademischen Ausbildung, in den diversen Abhängigkeiten der Forscher und in der mangelhaften Kompetenz und Seriosität der „Experten“. Auf den Punkt gebracht: Aufklärungsarbeit mit PR-Clowns ist kontraproduktiv und teilweise ausgesprochen gefährlich (Wissenschaftskommunikator oder Manipulator ?)  Wir nehmen dieses Fazit als Arbeitsauftrag für unsere Aufklärungstätigkeit und bereiten schon einmal die nächsten Verleihungen vor. 

Referenzen:

  1. Online-Podiumsdiskussion zu Wissenschaftsskepsis: Wenn Vertrauen fehlt OeAD[]
  2. Online-Podiumsdiskussion zu Wissenschaftsskepsis: Wenn Vertrauen fehlt ORF[]
  3. Kampf gegen „erschreckende Wissenschaftsskepsis“[]
  4. Wie eine „Tischvorlage“ Politik gemacht hat[]
  5. „Science Buster“ Moder über Servus TV: „Das ist vollkommen verantwortungslos“[]
  6. Kommentar zum NEWS Artikel „Das Netz der Pharma-Industrie“[]

Das Journalismus-Niveau der Leitmedien

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Zwischen Real-Satire und Gefahr für die öffentliche Sicherheit

Da ich bereits ein halbes Jahrhundert auf diesem Planeten verbringen durfte, hatte ich reichlich Gelegenheit die Rolle des Journalismus, inklusive seiner Verzahnung mit der Politik, zu beobachten. Als Schüler durfte ich miterleben wie, von einem Tag auf dem anderen, die gleichen Medien, welche sonst ausgesprochen pazifistisch agierten, einen Angriffskrieg auf den Irak verherrlichten und fleißig die entsprechende Kriegspropaganda verbreiteten. Bei der Abstimmung über den EU-Beitritt Österreichs war die Positionierung des Mainstreams eindeutig, wer eine andere Meinung vertrat wurde rasch zum Schildläuse-Komplizen des Jörg Haider degradiert. Es folgte eine ebenso einseitige Gehirnwäsche zum Islam-Thema und zur Flüchtlingskrise. Gerade bei den letztgenannten Themenkomplexen werden in der Leserschaft unterschiedliche Meinungen vorherrschen. Vielleicht können wir uns zumindest darauf einigen, dass die Berichterstattung hier alles andere als unvoreingenommen und objektiv war. So mancher, der dieser vertraute, durfte später sein blaues bzw. (propheten-)grünes Wunder erleben.

Die Medien haben schon bei diesen Problemkomplexen eine massive Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben, vielleicht ist dies nur eine subjektive Wahrnehmung, welche den Eindruck hervorruft, dass die Degradierung Andersdenkender mit der Zeit immer aggressiver und perfider geworden ist. Nach meinem persönlichen Empfinden wurde in immer stärkeren Dosen vom Haltungsjournalismus hervorgehoben, dass es zwei Klassen von (Mit-)Menschen gibt: auf der einen Seite die intelligenten, gebildeten, anständigen und weltoffenen Bürger, welche das jeweilige Narrativ des Mainstreams teilen, und auf der anderen Seite die ungebildeten, dämlichen, intoleranten Rechtspopulisten bzw. -extremisten.

Die gleichen Journalistencliquen, welche uns bereits in der Vergangenheit mit ihrer unglaublichen Kompetenz die Welt erklärt haben, sind nun wieder auf Mission. Diesmal erklären sie uns die Wahrheit über Virologie und die sogenannten Verschwörungstheorien: Es gibt ihnen zufolge nur eine wissenschaftlich legitime Meinung zu diesem Thema, alle andersdenkenden Forscher werden mit Schmähungen überzogen. Hinsichtlich der Beurteilung divergierender Positionen in der Bevölkerung ist mittlerweile ein neuer Tiefpunkt erreicht: Wer dem gepredigten Narrativ nicht folgt, wird nicht nur als Schwurbler und Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt, bei einigen Artikeln wird bereits eine derartige menschenverachtende Hetze an den Tag gelegt, dass unwillkürlich Erinnerungen an ein sehr dunkles Kapitel der Zeitgeschichte hochkommen.

Wie kompetent sind unsere Journalisten denn diesmal? In Fragen der Wissenschaft verlassen sie sich auf die “Experten“-Auswahl der Regierenden und vertrauen den medizinisch völlig ahnungslosen Faktencheckern mehr als einschlägig kompetenten Forschern. In einer unbeschreiblichen Arroganz und Realitätsferne maßen sie sich aber an, die Wahrheit zu kennen und verbreiten ihr Halb- und Viertelwissen unter einem Millionenpublikum. Hinsichtlich der Beurteilung der Gesellschaft ergibt sich ähnliches Profil der notorischen Inkompetenz. Bemerkenswert ist hier die via Twitter verbreitete Feststellung von Florian Klenk, der dort seiner Überraschung Ausdruck verliehen hat, dass, entgegen der Darstellung des Mainstreams, bei den Anticorona-Demos völlig normale Menschen aus der Mitte der Gesellschaft mitmarschieren [1]. Diese öffentliche Mitteilung war einerseits mutig (der obligatorische Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten) andererseits aber auch eine Selbstoffenbarung. Wo bitte leben diese Journalisten und auf welcher faktischen Basis wird von ihnen über die Protestbewegung berichtet? Die Indizien verdichten sich, dass wir es mit einer politisch-journalistischen Parallelgesellschaft zu tun haben, welche (anscheinend auch unabhängig von der Schaltung der Regierungsinserate) die selbst produzierte Propaganda für bare Münze nimmt. In diese Richtung weisen auch die Ausführungen von Rainer Jesionek, denen zufolge seine Ex-Kollegen das, was sie uns über Corona erzählen, auch wirklich selbst glauben [2]. Man verkehrt somit nur unter seinesgleichen, wer hier eine andere Meinung vertritt, wird sehr schnell als Rechtsextremer zum Gesetzlosen erklärt und als Sündenbock in die Wüste geschickt.

Die erwähnten Coronademos hatten in der öffentlichen Wahrnehmung einen besonderen Effekt. Gerade die Ankündigung der Impfpflicht brachte viele Menschen auf der Straße, welche bisher brav dem bisherigen Mainstream-Narrativ gefolgt waren und die niemals auf die Idee gekommen wären, die Leitmedien als Lügenpresse zu bezeichnen. Mit großer Überraschung mussten diese Menschen feststellen, dass auch sie nun als völlig verblödete, gewaltbereite, rechtsextreme Schwurbler und Verschwörungstheoretiker medial präsentiert wurden. Eine meiner Bekannten fragte mich, nach der Lektüre der einschlägigen Berichte, ironisch: Berichten die wirklich über die gleiche Demo an der wir gestern teilgenommen haben?

Genau solche Erlebnisse werfen bei vielen Mitbürgern und Medienkonsumenten entscheidende Fragen auf. So fragt man sich nun etwa folgendes:

Wenn schon bei einem Aspekt des Coronathemas so unverschämt gelogen wird, dass der Vorwurf der vorsätzlichen Irreführung im Raum steht, wie sieht es dann mit der Seriosität der restlichen Berichte aus? Im Unterschied zu virologischen Fragen oder der impfstatistischen Verteilung der Krankenhauspatienten sind hier nicht einmal umfassende Recherchen erforderlich, man müsste nur vor Ort sein und unvoreingenommen über die gesamte Veranstaltung berichten und nicht nur über einige gewaltbereite Idioten. Dieser Wille ist offenbar nicht vorhanden.

Wenn die Medien es nicht einmal schaffen über eine Veranstaltung, die vor der Haustüre stattfindet, einigermaßen seriös zu berichten, wie ist dann die Berichterstattung aus anderen Erdteilen einzuordnen, wo der nächste Korrespondent oft tausende Kilometer entfernt ist und auch noch gewisse sprachliche Barrieren zu berücksichtigen sind? Was wissen wir also wirklich von der großen, weiten Welt?

Und bei all dem stellt sich noch eine weitere entscheidende Frage, auf die ich allerdings erst zum Schluss eingehen möchte.

Das hier gebotene mediale Spektakel kann man nur als grotesk bezeichnen. Bei diesem verschwimmen die Grenzen zwischen Satire und Realität zusehends, und das betrifft sowohl den Umgang mit den Coronademos [3] als auch jenen mit den sogenannten Verschwörungstheorien [4]. All diese einseitige Berichterstattung, diese unfreiwillige Demonstration von Pseudokompetenz, die gesteuerten Diskussionsrunden mit Möchtegernexperten, die moralisierende und geradezu peinliche Indoktrinierung, all das schon einen gewissen Kabarettcharakter. Als humorvoller Mensch ist man allzuleicht geneigt diese Darbietung unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten. Diese Reduktion auf den kabarettistischen Charakter übersieht allerdings zwei wesentliche Aspekte: Erstens ist die ganze Show für ein reines Unterhaltungsprogramm doch relativ teuer, und zweitens gibt es immer noch genügend Menschen, welche diesen aufgeblasenen Propagandazirkus mit all seinen PR-Clowns nicht als solchen erkennen. Und genau diese fehlende mediale Kompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für die Spaltung der Gesellschaft!

Dieses einseitige Infotainment zeigt nicht nur Konsequenzen durch unqualifizierte Äußerungen von Verfassungsjuristen, sondern auch in der Meinungsbildung der verantwortlichen Politiker. Die Beantwortung der NEOS [5] demonstriert den Grad an Unwissenheit der Parlamentarier, welche offenbar unreflektiert die Propagandamythen als Wahrheit betrachten. Eine ähnliche Erfahrung machten all jene Mitbürger, welche die entsprechenden Briefe [6] an ihre Abgeordneten übermittelt haben. Auch diese Reaktionen zeigen massive Kompetenzprobleme auf, deren Ursache primär in der medial verbreiteten Desinformation zu suchen ist. Es soll hier in keiner Weise eine Form der Besachwaltung propagiert werden, allerdings stellt sich die Frage, ob Personen, deren mangelnde Sachkenntnis es schon bedenklich erscheinen lässt, dass diese medizinische Entscheidungen über den eigenen Körper treffen dürfen, dann noch juristisch verbindliche Entscheidungen für die gesamte Bevölkerung verantworten sollen. Parlamentarier sind zwar schon rein moralisch verpflichtet sich umfassend zu informieren, das ist hier aber offensichtlich unterblieben und die gleichgeschaltete Medienlandschaft hat daher einen wesentlichen Anteil an gesundheitsgefährdenden Entscheidungen und an der systematischen Verhetzung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Man kann auch beim Coronathema natürlich unterschiedlicher Meinung sein. Nur wo bitte bleibt der sachliche Diskurs und der Respekt vor anderen Meinungen? Es entsteht hier der Verdacht, dass genau dieser Diskurs von Politik und Medien verhindert werden soll und die Spaltung der Gesellschaft nicht nur billigend in Kauf genommen sondern vielmehr bewusst vorangetrieben wird. War die ganze Aufklärungsarbeit der Vergangenheit wirklich umsonst? Haben wir noch immer nicht gelernt, dass „Nie wieder“ wirklich „Nie wieder“ bedeutet oder haben wir unser Gewissen lediglich mit irgendwelchen (und offenbar nicht ernst gemeinten) Gedenkveranstaltungen narkotisiert?

Nach all dem kann man nur ernüchtert feststellen: Die Leitmedien sind in ihrer gegenwärtigen Form eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit! Mein Appell lautet daher: Lassen wir uns als Gesellschaft nicht spalten, sondern richten wir unsere verbale Kritik gegen jene Verantwortlichen, welche diese Spaltung in geradezu unheimlich aggressiver Weise vorantreiben. Und diese sitzen unter anderem in den Redaktionen und auf dem Küniglberg!

Ist von diesen Medien in nächster Zeit ein Kurswechsel zu erwarten? Hier kann man durchaus skeptisch sein. Genau diese Medien sind nämlich von der gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Konstellation abhängig. Ein politischer und gesellschaftlicher Umschwung hätte gravierende Konsequenzen für diese Systemmedien. Die Verantwortlichen werden also alles daran setzen um den gegenwärtigen Zustand aufrecht zu erhalten. Und dafür gibt es wahrlich gute Gründe. Ich darf daher am Schluss auf die oben angekündigte Frage zurückkommen. Immer mehr Menschen fragen sich nämlich, welche finanziellen und persönlichen Konsequenzen nach dem ersehnten Ende dieses medialen, politischen und wirtschaftlichen Albtraums zu ziehen sind. Und hinsichtlich der Medien stellt sich die entscheidende Frage: Können und wollen wir uns weiterhin eine solche Presse- und TV-Landschaft leisten und die verantwortlichen Personen weiter in ihren Positionen belassen? Die meisten mir bekannten Menschen beantworten diese Frage mit einem klaren Nein!

Referenzen:

  1. Mega-Demonstrationen in Wien gegen 2G-Apartheid und Impfzwang, für Demokratie und Grundrechte[]
  2. Reinhard Jesionek: Angst und Medien (Vortrag bei der Zukunftskonferenz 2021)[]
  3. Mein Enkerl[]
  4. Die geheimen Protokolle der ÖVP-Weisen von Wien[]
  5. Erschreckende Wissenslücken bei Parlamentariern über Corona und Impfstoffe[]
  6. Abgeordnetenaufklärung[]

Das Lichtermeer(mähr) von Wien

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Ein Meer aus Lügen
oder
Auch eine Propagandamähr kann ins Wasser fallen

Am neunzehnten Dezember fand das von den Medien groß beworbene Lichtermeer in Wien statt, bei dem offiziell der Corona-Toten gedacht werden sollte. Die Organisatoren ließen allerdings keinen Zweifel daran, dass diese Veranstaltung einen Kontrapunkt zu den Anti-Corona-Maßnahmen setzen sollte [1].

Trotz der intensiven Bewerbung durch die mediale Staatspropaganda (inklusive ihrer Verbündeten: Gewerkschaften, Ärztekammer, Religionsgemeinschaften) und der prominenten Teilnehmer wie Rendi Wagner und Alexander van der Bellen, hielt sich die Teilnehmeranzahl in einem durchaus überschaubaren Rahmen [2]. Die Polizei sprach von 30.000 Teilnehmern, die Leitmedien waren sichtlich bemüht die Zahl nach oben hin zu optimieren. Gleichzeitig wurde auch der friedliche und beschauliche Charakter dieser Veranstaltung hervorgehoben. Die Botschaft war klar: Hier trifft sich im Gegensatz zu den rechtslastigen und wissenschaftsfeindlichen Gewalt-Coronademos [3] das vernünftige und das wahre Österreich.

Auch diese Berichterstattung kann das Versagen der Politik und der von ihr gekauften Medien nicht verheimlichen. Allein der Vergleich der Bilder zu den Coronademos der letzten Wochen [4][5], wo angeblich nur um die 40.000 Teilnehmer zu beobachten gewesen wären, löst bei jedem, der die Veranstaltungs-Bilder vergleicht, einen herzhaften Lachanfall aus. Wenn bei dem Lichtermeer wirklich 30.00 Teilnehmer anwesend waren, dann kann man bei den Demos locker von einen Vielfachen der offiziellen Zahlen ausgehen [6]. Hinzu kommt, dass viele der Lichtermeer-Teilnehmer dieses als ein Abschiedsritual verstanden haben um ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken. Ihre ehrliche Trauer wurde von der Propaganda schamlos missbraucht. Wir halten fest: Obwohl von den Mainstreammedien immer wieder betont wird, dass die Anti-Corona-Demonstranten angeblich nur eine verschwindende Minderheit darstellen und die Teilnahme durch diverse Warnhinweise von den Veranstaltungen verhindert werden sollte, hat es das Establishment nicht geschafft den Verteidigern der wissenschaftlichen Aufklärung und des demokratischen Rechtsstaates auf der Straße Parole zu bieten. Die vorliegenden Fakten sprechen also für die Annahme, dass ein sehr großer Teil der österreichischen Bevölkerung die Corona-Politik der Regierung ablehnt. Vor diesem Hintergrund besteht auch kein Grund den bei den Demos immer wieder gehörten Ruf „Wir sind das Volk!“ lächerlich zu machen. Dazu neigen in der Regel Journalisten, welche in ihrer eigenen Medienblase dahinvegetieren und daher in ihrer Inkompetenz nicht in der Lage sind gesellschaftliche Realitäten ganzheitlich zu erfassen.

Als besonders zynisch wirkt hierbei die angebliche Intention der Initiatoren Solidarität mit dem Pflegepersonal zu zeigen. Haben die Veranstalter je ein Statement von den Aktionisten wie von „Pflege zeigt Gesicht“ [7] gehört? Offenbar nicht, die Wahrnehmung der Veranstalter ist anscheinend zu 100 Prozent von der Gehirnwäsche der Staatspropaganda geprägt. Wenn dann noch bei dem Lichtermeer genau jene Verantwortlichen auftauchen (Politiker, Religionsvertreter etc.), welche die Pflegekräfte seit Jahren im wahrsten Sinn des Wortes in der Sch… sitzen lassen und zur Gentherapie nötigen wollen, dann fragt man sich wirklich wo hier der gesunde Menschenverstand und auch der Anstand geblieben sind.

Ein witziges Detail am Rande ist die Lichtermeer-Teilnahme vom Identitären-Chef Martin Sellner. Während die Mainstreammedien und ihre Politiker immer wieder bemüht sind aufgrund einzelner Corona-Demonstranten aus der rechten Szene die gesamte Bewegung als Neonazis zu verunglimpfen, wartet man bis jetzt vergeblich auf eine klare Distanzierung der Verantwortlichen vom rechten Rand der Gesellschaft. Die Aktion ist in jeden Fall ein echter Schenkelklopfer! [8]

Abschließend möchten wir festhalten, dass wir in keiner Weise jene Teilnehmer am Lichtermeer kritisieren, welche mit dieser Veranstaltung ihre Trauer verarbeiten wollten. Sie haben unser ganzes Mitgefühl, wir möchten diesen Menschen aber höflich die Frage stellen, ob sie sich nicht in ihrer Intention von Politik und Medien missbraucht fühlen. Lassen wir uns nicht länger von inkompetenten Politikern und ihren Vasallen auf der Nase herumtanzen und sorgen gemeinsam dafür, dass zum Wohle aller endlich die richtigen Maßnahmen getroffen werden!

Referenzen:

  1. Mehr als 30.000 Menschen bei Lichtermeer[]
  2. Diese Heuchler![]
  3. Wiener-Demo: MFG widerspricht LPD Wien[]
  4. Medienpropaganda vs. Realität[]
  5. PSEUDOLINKE GEGENDEMONSTRANTEN ALS NEUE PROPAGANDASTRATEGIE DES HERRSCHAFTSKARTELLS[]
  6. Demo gegen Schwurbler floppt! Trotz enormer medialer & politischer Mobilisierung[]
  7. Pflege zeigt Gesicht[]
  8. Sellner war auf Lichtermeer! Unglaublich! 30.000 Nazis in Wien aufmarschiert![]

Die Apokalypse der Coronareligion

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Wir haben in einem unserer Artikel (Psychologie und Therapie für Opfer der Mainstream-Gehirnwäsche) bereits auf den religiösen Charakter der Corona-Ideologie hingewiesen. Aufgrund einiger Leseranfragen und der aktuellen Entwicklungen möchten wir daher auf die religionspsychologischen Grundlagen näher eingehen.

Der religiös-fundamentalistische Charakter der Jünger Coronas offenbart sich in der Überzeugung im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Basierend auf einem streng dualistischen Glaubens- und Moralsystem wird die Welt und Gläubige und Ungläubige eingeteilt. Auf der einen Seite befinden sich die Jünger der Wahrheit, des Lichtes und der Erleuchtung (die Aufgeklärten, die richtigen Wissenschaftler, die seriösen Medien), auf der anderen Seite die Jünger der Finsternis (die Schwurbler, die Pseudowissenschaftler und die alternativen Medien, welche Fake News verbreiten). Da man sich im Besitz der absoluten Wahrheit wähnt, erscheint es nicht erforderlich in den Diskurs einzutreten. Diese Wahrheiten werden von Propheten ex cathedra und in Heiligen Schriften (Mainstreammedien, Faktenchecker-Portale) verkündet, wer hier auch nur den geringsten Zweifel erkennen lässt, muss damit rechnen auf dem medialen Scheiterhaufen zu enden. Vor diesem Schicksal sind auch die Apostaten, wie etwa Richard David Precht, nicht gefeit.

Auf die Ketzer wartet ein Inquisitionstribunal aus politisch korrekten Journalisten von inseratgefütterten Medien, pharmaaffinen Ärzten, selbsternannten Faktencheckern und (neuerdings sehr beliebt) sogenannten Experten für Verschwörungstheorien. Das Urteil steht im Vorhinein fest, der Prozeß ist arrangiert, immerhin fehlt die “peinliche Befragung“ im engeren Sinn.

Auch die Coronareligion enthält apokalyptische Elemente. Die Propheten verkündeten zuerst quasi einen drohenden Weltuntergang mit Hundertausenden von Toten. Damit wurden die Menschen in Panik versetzt und gefügig gemacht. In Demut und via Lockdowns verordneter Isolation erwarten diese die Erlösung und die Rettung vor dem nahen Weltende. Diese Taktik ist gerade bei apokalyptischen Sekten beliebt und erfolgreich um Menschen zu irrationalen Überzeugungen und Handlungen zu bewegen. Der altbewährte Grundsatz der Manipulation lautet hier: zuerst muss man den Menschen Angst vor der Hölle machen und erst dann die Erlösung verkaufen.

In dieser verordneten Isolation werden die Gehirne der Menschen aber nicht mit stundenlangem Rosenkranzbeten oder Gregorianischen Chorälen gewaschen, sondern mit der Propaganda der Regierungen, der globalistischen Stiftungen und der Pharmakonzerne, die über die Leitmedien und die sozialen Netzwerke direkt in die Zellen der Opfer übermittelt wird. Die Propheten kommen via Mattscheibe direkt ins Wohnzimmer und verkünden die Botschaften des Wahrheitsministeriums. Sie erklären dort den wahren Glauben und entscheiden wer als Ketzer zu gelten hat. Die Situation erinnert an dystopische Romane, allerdings mit dem Unterschied, dass wir (noch!) den Luxus haben den Bildschirm selbständig abschalten zu dürfen. Durch gezielte Diffamierungen und Löschungen auf Facebook und Youtube werden die “falschen“ Ideen wesentlich effektiver vernichtet als bei der archaischen Variante, welche dafür noch 451 Fahrenheit aufwenden musste.

Von den Fernsehtürmen und Handymasten tönt es in Analogie zum Muezzinruf mehrmals täglich: „Es gibt nur einen PCR-Test und Christian Drosten ist sein Prophet! Vernichtet die Zweifler wo immer ihr sie findet!“ Die Rufe bleiben nicht ungehört und generieren am laufenden Band neue Corona-Dschihadisten, welche im fanatischen Auserwählheitsglauben und mit fliegenden Fahnen zur Vernichtung der Ungläubigen aufrufen.

Auch hinsichtlich des Bildungsniveaus lassen sich Analogien zu fundamentalistischen Sekten herstellen. Auch hier kann nämlich beobachtet werden, dass auch hochgebildete Menschen (häufig aufgrund ihrer narzisstischen Tendenzen) Opfer abstruser Ideologien werden. Wieder einmal bewahrheitet sich die alte Weisheit: Autoritäre Ideologien (die z.B eine Zwangsimpfung für alle fordern) wirken auf autoritäre Menschen geradezu wie ein Magnet!

Was wird als Erlösung propagiert? Diese besteht nach dem Glauben der Corona-Dschihadis in einer  wissenschaftlich hochproblematische Gentherapie, welche bereits einigen Menschen das Leben gekostet hat und die euphemistisch als “Impfung“ geframt wird. Diese IFUGI (Vom Spiken und IFUGI) stellt quasi das “Goldene Kalb“ dar, welches verehrt und um welches fleißig herumgetanzt wird. Jegliche Kritik an dessen Heiligkeit wird als Sakrileg angesehen und mit medialer Schächtung geahndet.

Besonders offensichtlich werden die Analogien zu fundamentalistisch-apokalyptischen Sekten bei der fortschreitenden Widerlegung der Coronareligion. Tatsache ist, dass sich die Glaubensgrundlagen durchwegs als falsch erwiesen haben. Schon die Entwicklungen zur Labortheorie und zur Zuverlässigkeit der PCR-Tests waren herbe Rückschläge für die Gemeinschaft der Corona-Heiligen. Das endgültige Ende der narzisstischen Tagträume stellte die minderwertige Wirkung der IFUGI dar. Weder konnte sie großflächig die Ausbreitung der Krankheit unter den Ifugisierten verhindern, noch erfüllte sie die Erwartungen hinsichtlich des Schutzes vor schweren Verläufen. 

Um die Analogie herzustellen: Es besteht somit eine ähnliche Situation wie bei apokalytischen Sekten, welche feststellen müssen, dass ihre Apokalypsehoffnungen nicht schrift- und termingerecht stattfinden. Wenn die Glaubenswahrheit durch eindeutige Ereignisse (bzw. Nichtereignisse) klar widerlegt wird, existieren für die Gläubigen zwei Möglichkeiten der Reaktion:

In der Regel gibt es dann einige Sektenmitglieder, welche ihren Irrtum einsehen und sich von der Sekte lösen. Der andere Teil der Gruppe hingegen ist in der Kognitiven Dissonanz gefangen und flüchtet sich in apologetische Manöver (Wir waren nicht brav genug, unsere Gebete wurden erhört und die Menschheit bekam von Gott noch eine Möglichkeit der Rückbesinnung, bzw.: Satan, die Ungläubigen (oder die Ungeimpften) sind schuld etc….). Eine zu beobachtende Kompensationsmöglichkeit bietet hier die Flucht nach vorne, also die fanatische Missionierung bzw., der noch fundamentalistischere Kampf gegen die Jünger Satans.

Warum erzähle ich das? Jetzt, nachdem die Erlösungsillusion offenbar wurde, haben einige meiner Bekannten, welche bisher durch regelrechte mediale Hetzjagden gegen Nicht-Ifugisierte hervorgetan haben, öffentlich ihren Irrtum (Ich bin auf die Impfpropaganda hereingefallen!) eingestanden, eine Handlung, welche höchsten Respekt verdient. Wie auch bei den fundamentalistischen Sekten, stellt diese einsichtige und charakterstarke Gruppe leider die Minderheit dar.

Wir halten fest, was ohnehin schon die meisten wissen: Die Bevölkerung wurde nach St(r)ich und Faden belogen und betrogen. Die Wahrheiten der Coronasekte haben sich als ausgemachter Unsinn erwiesen. Wie kann man nun doch den Rest der Bevölkerung in die Nadel treiben? Dazu braucht man einen “Impfzwang“. Die Lobbyisten haben schon ihre PR-Inquisitoren vorgeschickt um die medial Eingenebelten zum Schlichten der Scheiterhaufen zu motivieren.

Etliche der sogenannten Gebildeten beteiligen sich nach wie vor eifrig am Zündeln. Um dieses Insistieren und Festhalten an erwiesenermaßen unsinnigen Annahmen zu verstehen, muss man die hier stattgefundene tiefe narzisstische Kränkung nachskizzieren. Es wird immer klarer, dass die sogenannten (ach so ungebildeten) Schwurbler und Verschwörungstheoretiker offenbar in vielen Punkten Recht hatten und gerade viele Intellektuelle den Eintrichterungen der staatlichen Propaganda erlegen sind und in beispielloser Naivität jede noch so absurde Theorie geglaubt haben, wenn sie ihnen (oft durch die mediale Vermittlung der PR-Clowns) als “die“ Wissenschaft verkauft wurde. Gerade die selbsternannten Aufgeklärten haben immer wieder das Wort “Wissenschaft“ im Mund geführt um Vertreter anderer Meinungen als Spinner zu diskreditieren. Das Wort “Wissenschaft“ hatte in diesem Zusammenhang eine ähnliche Funktion wie das Weihwasser oder der Spruch „Satan, weiche!“ im Exorzismus. Mit dieser Analogie schließt sich der Bogen. Die gegenwärtige Reaktion der Jünger Coronas zeigt wieder einmal, dass sie von einem wissenschaftlichen Weltzugang weit entfernt sind und ungeachtet der wissenschaftlichen Evidenz an ihrem fundamententalistisch-menschenverachtenden Weltbild festhalten. Zum Wohle der Bevölkerung sollte daher auch diese religiöse Gruppe von Sektenbeauftragten genau beobachtet werden.

Vom Spiken und IFUGI

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Eines muss man den Propagandisten des Corona-Wahnsinns lassen. Sie leisten hervorragende Manipulationsarbeit. Bei dieser wird ein Grundprinzip der Gehirnwäsche konsequent angewendet, welches in zahlreichen NLP-Seminaren unter die Menschen gebracht wurde. Dieses Prinzip lautet: Sprache schafft Wirklichkeit!

Wie effektiv dieser einfache Trick der semantischen Manipulation wirkt, lässt sich am Beispiel “impfen“ darlegen. Obwohl die Corona Schutz-Impfung mit einer klassischen Impfung so gut wie nichts zu tun hat, sorgt diese irreführende Bezeichnung dafür, dass die Gedanken und Assoziationen in die gewünschte Richtung gelenkt werden.

So können etwa Kritiker der Injektion rasch als “Impfgegner“ abqualifiziert werden. Mit diesen braucht man nicht zu diskutieren, weil es sich hier in der Regel um wissenschaftsfeindliche und esoterisch angehauchte Spinner handelt. In gleicher Weise wird dann auch gerne von medizinisch Halbgebildeten behauptet, dass es keine Langzeitwirkungen bei Impfungen geben würde und allfällige Nebenwirkungen bereits wenige Tage nach dem Stich bemerkbar wären. Die gleiche Basis hat auch der pseudowissenschaftliche Vergleich mit der Pocken- bzw. der Masern-Impfung.

Was kann man also zu tun, wenn auch hochgebildete Menschen mit so simplen Tricks derartig leicht manipuliert werden können? Den ersten Schritt hat hier bereits Professor Haditsch gesetzt, indem er vorschlägt, statt “impfen“ – “spiken“ zu sagen (Interview Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch: „Die Zukunft von Corona wird politisch entschieden“). Diese Verwendung scheitert aber im hauptwörtlichen Gebrauch. Unser Vorschlag: Verwenden Sie bitte ab sofort statt Corona-Impfung das Wort “IFUGI“. Das ist die Abkürzung von: In (der) Fachwelt umstrittene genbasierte Injektion. Für andere Vorschläge haben wir gerne ein offenes Ohr.

Welchen alternativen Begriff schlagen Sie für "Corona-Impfung" vor ?

Mit Speck fängt man Mäuse …

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Wir haben bei den Reaktionen auf mehrere unserer Artikel festgestellt, mit welcher Vehemenz manche unserer Leser die Seriosität der Faktenchecker (wie Mimikama) und der GWUP verteidigen. Da wir weit davon entfernt sind unsere Kritiker als Spinner oder Aluhutträger zu diskreditieren, haben wir versucht die Ursachen für diesen Glauben zu eruieren. Wir konnten hierbei doch ein Grundschema entdecken, das möglicherweise einen Erklärungsansatz bietet.

Beginnen wir bei der GWUP. Diese Organisation hat sich in der Vergangenheit mit großteils durchaus verdienstvoller Aufklärungsarbeit in bildungsbürgerlichen Kreisen etabliert. Welcher wissenschaftlich denkende Mensch freut sich nicht, wenn es eine Organisation gibt, die den ganzen Astrologen, Wünschelrutengängern und Homöopathen auf die Finger klopft? Mit diesen Aktionen wurde zweierlei erreicht: Zum einen konnte sich diese Organisation damit (also mit dem “Speck“) eine Art USP als die öffentlichkeitswirksame Stimme der Wissenschaft gegenüber der Pseudowissenschaft und esoterischer Scharlatanerie etablieren. Zum anderen wurde damit auch ein Netzwerk in den akademischen Kreisen errichtet, welches nun per Knopfdruck über pseudowissenschaftlichen Unfug und die Position “der“ Wissenschaft informiert werden kann.

Hinsichtlich der Coronafrage ist es schon auffällig, wie vehement und unkritisch hier regierungs- und pharmafreundliche Positionen verbreitet werden und mit welcher Aggressivität man gegen die Vertreter anderer Positionen regelrechte mediale Hetzjagden veranstaltet. Prominente Beispiele sind hier Clemens Arvay und Ulrike Guérot. Die Kombination aus mangelhafter wissenschaftlicher Kompetenz und untergriffiger Vehemenz legt eine Vermutung nahe, welche bereits von einigen unserer Kollegen geäußert wurde. Sinngemäß wurde hier gemutmaßt: Die GWUP ist eine von der Pharmaindustrie gesponserte Organisation, welche hier Handlangerdienste leistet, bzw. (wenn man es direkter formuliert) für diese Konzerne die Drecksarbeit erledigt. Dazu gehören auch Dirty Campaigning, wie z. B. im Fall von Sucharit Bhakdi. Und immer wieder wird die Frage gestellt, wer diesen Verein, der anscheinend über umfangreiche Mittel verfügt, finanziert. Bedenklich ist aus unserer Sicht hier weniger, dass sich die Mitglieder dieser Organisation mit Wissenschaftlern anlegen, denen sie fachlich (siehe Die Verleihung des Goldenen Brettes an Sucharit Bhakdi.) oder intellektuell  (Ulrike Guérot) nicht gewachsen sind (jeder Verein hat selbstverständlich das Recht sich öffentlich lächerlich zu machen), sondern vielmehr die Tatsache, dass etliche Intellektuelle diese Pseudo-Aufklärungs-Show für bare Münze nehmen.

Ein weiterer erwähnenswerter und durchaus problematischer Punkt ist das schon erwähnte Netzwerk, welches von dieser Organisation aufgebaut wurde. Wir haben auf diese Verbindung hinsichtlich hpd bereits beim Nathalie Grams-Artikel  (https://goldene-nase.org/natalie-grams/) hingewiesen. Die Verbindungen und ideologischen Naheverhältnisse scheinen sich beim Humanistischen Pressedienst aber nicht an einer Person festzumachen zu lassen. Mittlerweile liest sich dieses Medium hinsichtlich der Corona-Thematik fast wie die Mitarbeiterzeitung von Pfizer, nur mit dem Unterschied, dass  – bei gleicher Tendenz – die Pfizer-Leute immerhin wissen wovon sie reden. Unsere medizinische Einschätzung: Beim hpd gilt nicht die 3G-Regel, sondern die 2G-Diagnose, und die lautet: massiv GWUP-Geschädigt.

Ein analoges Köder-Prinzip liegt auch beim Faktenchecker Mimikama vor. Auch hier werden teilweise wertvolle Informationen vermittelt, so beispielsweise über neueste Betrugstechniken oder wirkliche Fake-News von rechtsextremen Medien. Hier sollte dem Leser natürlich klar sein, dass die Ermittlungen schwerpunktmäßig in eine bestimmte politische Richtung laufen und daher nur über eine Seite der Betrugs-Medaille aufgeklärt wird. Mit einer entsprechenden Medienkompetenz, welche es schafft diese Meldungen richtig einzuordnen, kann man daher Mimikama genauso nutzen wie etwa eine Parteizeitung. Leider ist es aber so, dass genau diese mediale Kompetenz offenbar vielen Nutzern der Plattform fehlt. Diese verwechseln die Fiktion (den Marketingtrick “Faktenchecker“) mit der Realität und kommen dann sogar ernsthaft auf die Idee die Ausführungen dieser medizinischen Laien als ärztlichen Ratgeber zu verwenden. Die Gefährlichkeit dieser Vorgangsweise konnte von Markus Fiedler an einem Beispiel dargelegt werden [1]

Das Tragische an dieser Situation ist, dass viele dieser Aufklärungsopfer mit aller Vehemenz gegen Esoteriker und Homöpathieanhänger auftreten, in diesen konkreten Fällen aber aufgrund ihrer Unwissenheit mit zweierlei Maß messen und selbst Opfer von Pseudowissenschaftlern und Schwurblern werden. Hinzu kommt die bereits besprochene Neigung zum Narzissmus (Psychologie und Therapie für Opfer der Mainstream-Gehirnwäsche). Obwohl die meisten Anhänger der beiden Organisationen in dem Glauben leben ein wissenschaftliches Weltbild zu vertreten, offenbaren diese dennoch primär vorwissenschaftliche Denkmuster, mit welchen (möglicherweise unbewusst) die Komplexität des Diskurses als Teil dieses wissenschaftlichen Weltzuganges negiert wird. Es ist – auch wenn es sich hier eine evident  unwissenschaftliche Zugangsweise handelt– menschlich nachvollziehbar auf jene “Wahrheiten“ zurückzugreifen, welche die eigenen Vorurteile bestätigen und die klassische Ingroup-Outgroup-Mentalität von Stammesgesellschaften als geistigen Zugang zum Rest der Menschheit zu praktizieren. Genau diese Mentalität führt im Sinn des Tribalismus zu sektenartigen Vereinigungen, deren Abgrenzung  zu Andersdenkenden paranoide Illusionen (im Sinne von: überall wimmelt es von Verschwörungstheoretikern!) fördert. Diese Kombination von einfachen Erklärungsmustern mit eindeutig definierten Sündenböcken, welche das Übel in der Welt zu verantworten haben, macht diese Menschen vielleicht genau jenen – von ihnen so vehement kritisierten  – Verschwörungstheoretikern viel ähnlicher als sie es selbst wahrhaben wollen.

All dies sind hochinteressante Fragestellungen, die wir hier aber nicht umfassend und evidenzbasiert beantworten können. In diesem Artikel ging es in erster Linie darum unsere Arbeitshypothese zur Rattenfänger-Methode  dazustellen. Der Titel  dieses Aufsatzes muss daher vollständiger Weise lauten: Mit Speck fängt man Mäuse, mit Pseudoaufklärung Akademiker.

Referenzen:

  1. Eingriffe in den politischen Meinungskampf durch den Staat | #40 Wikihausen, Min 47-59.[]