Eckhart von Hirschhausen

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Zur Verleihung >> 3. Goldene Clown Nase Award

Exzerpt

Eckhart von Hirschhausen (* 25. August 1967 in Frankfurt am Main) studierte von 1986-1992 mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, an der Freien Universität Berlin, der Universität Heidelberg und am Royal Free Hospital London Medizin. Nach einem zwei jährigen praktischen Aufenthalt an der Kinderneurologie der Freien Universität Berlin fand 1994 seine Promotion statt. 1994 -1995 belegte er des Weiteren einen Zusatzstudiengang Wissenschaftsjournalismus am Institut für .Publizistik der Freien Universität Berlin.

Wissenschaftliche Leistungen

Hirschhausen weist im Rahmen seiner Promotion eine Arbeit zum Thema „Wirksamkeit einer intravenösen Immunglobulintherapie in der hyperdynamen Phase der Endotoxinämie beim Schwein“ vor. Als Erstautor kann Hirschhausen keine wissenschaftlichen Leistungen vorweisen, in Letztautorposition gibt es eine relevante Veröffentlichung [1]. Als Koautor ist der auf weiteren dreizehn „wissenschaftlichen“ Arbeiten vertreten. Wissenschaftliche Auslandsaufenthalte oder weitere Ausbildungen him Bereich der Medizin sind ebenfalls nicht bekannt, es muss also auch davon ausgegangen werde das Hirschhausen über keine abgeschlossene Facharztausbildung verfügt.

Nominierung

Wenn man die Nominierungen für den GCN Award schreibt, bekommt man das „Punxsutawney Phil“-Gefühl, das sich einstellt, wenn man bei fast allen Nominierten die gleichen unglücklichen Strukturen findet, die zu ihrer Nominierung geführt haben. Aufgrund wiederholten Drängens unserer deutschen Nachbarn ist nun eine Nominierung für den guten Eckhart fällig, den wir schon seit einiger Zeit auf dem Radar haben. Wer sich so großzügig in Szene setzt, Maßnahmen und Impfstoffe befürwortet, Nebenwirkungen ignoriert und auch noch in der Klimabranche tätig ist, sollte auch auf seine Fähigkeiten, Leistungen und dubiosen finanziellen Netzwerke im Hintergrund überprüft werden.

Wie seine Kollegin Mai-Thi merkte auch der lustige Eckhart früh, dass Medizin und Wissenschaft nicht sein Ding waren. Im Gegensatz zu Mai-Thi versuchte der lustige Eckhart gar nicht erst, sich als Wissenschaftler auszugeben, ließ Medizin und Forschung links liegen, schrieb Bücher und „Moder-ierte“ im Fernsehen und Radio. Ein bisschen Zaubern und Lachen auf der Bühne ist eher sein Ding. Dagegen ist nichts einzuwenden, und auch als Arzt kann man in seiner Freizeit das Publikum unterhalten. Lachen ist erfrischend. Weniger erfrischend ist es jedoch, wenn ein Arzt hauptberuflich Clownerie betreibt und seine breite öffentliche Wirkung in den Dienst staatlicher Massenkontrolle stellt. Spätestens seit der Pandemie dürfte den meisten Eckhart-Fans das Lachen vergangen sein.

Wenn unsere Kandidaten etwas wirklich gut können, dann ist es, sich an den Meistbietenden zu verkaufen, ohne ethische Skrupel oder Rücksicht auf die Verluste anderer. Wenn man bedenkt, was der lustige Eckhart während der Pandemie geleistet hat und wie das „deutsche Volk“ (ebenso wie Mai-Thi) seine Studien finanziert hat, kann man unseren nördlichen Nachbarn nur empfehlen, in Zukunft genauer hinzuschauen, über wen sie ihr Füllhorn ausschütten.

Was können wir vom lustigen Eckhart also wissenschaftlich bzw. fachlich erwarten, oder besser, was können wir von ihm wahrscheinlich nicht erwarten?

Die meisten „wissenschaftlichen“ Arbeiten auf denen Eckhart vorzufinden ist drehen sich um „Spass“. Genauer ob man bei Patienten durch Humor eine bessere Heilungschance erzielen kann. Eigentlich eine tolle Sache, aber lieber Eckhart, das riecht schon sehr stark nach Alternativmedizin, Hokuspokus und Schwurbelei, würde die Sache von der GWUP und Natalie Grams bewertet werden. Nicht, dass wir etwas gegen Alternativmedizin hätten, aber wer mit solcher Vehemenz das Pharmaflammenschwert vor sich herträgt, ist eventuell vom Mindset her nicht dazu geeignet Menschen durch spukhafte Spaßwirkung zu heilen.

Spätestens seit der „Veröffentlichung“ der Protokolle des deutschen Corona Expertenrat ist klar, in Europa war die „Pandemie“ eine von Deutschland gesteuerte Angelegenheit. Der Rest der meisten Länder ist hier den innerdeutschen Entscheidungen paralysiert hinterher getapst. Wenn man sich die Förderlandschaft der Bill und Melinda-Gates-Stiftung ansieht, dann erkennt man, dass die Deutschen bis zu den Schultern im Rektum von Bill Gates stecken. Das RKI und die Charité stellen da nur die Spitze des Eisbergs einer grotesken Abhängig- und Hörigkeit gegenüber dem Gates Imperium dar. Dann kann auch der Expertenrat durch Befangenheit glänzen, wenn 50% der Mitglieder Fördergelder der Stiftung erhalten oder erhalten haben.

Warum sollte sich also ein Eckhart von Hirschhausen nicht auch ein Stück vom Kuchen abschneiden. Immerhin kassierte der lustige Eckhart 2021-2023 über 2 Millionen Euro für seine Öffentlichkeitsarbeit. Auch wenn von Seiten der „Faktenchecker“ wie Mimikama die von sich fälschlicherweise behaupten keine öffentlichen Gelder zu kassieren (Mimikama ist in Direktvergaben von Aufträgen der Österreichischen Bundesregierung verwickelt zu dem Thema Cybermobbing an Schulen [2]), der arme Eckhart würde mit den Gelder nur das Beste für die Menschheit wollen und sich selbst nicht bereichern, muss man immer im Hinterkopf haben das Bill Gates nicht der Philanthrop ist der er vorgibt zu sein. Wer wissentlich ethisch fragwürdige genetische Freisetzungen in Südamerika und Afrika beauftragt und finanziert, ist wohl kaum als Philanthrop zu bezeichnen, sondern betreibt genetische Manipulation im großen Maßstab, ohne absehbare Folgen für alles was in der Natur kreucht und fleucht. Gates der die Europäer als Idioten bezeichnet, weil diese – zumindest bis jetzt – geistig rege genug sind Gentechnik im allgemeinen Leben abzulehnen, spielt so oder so auf ein sehr speziellen Ebene des Größenwahn. Hier ist es eine Frage der Ethik, von wem man Geld nimmt, auch wenn man angeblich nur das Beste damit vorhat. Einen besonders bitteren Beigeschmack bekommt die Finanzierungen dann, wenn die Gelder „nur“ für die Aufklärung (Framing zu Impfstoffen und Klimawandel) der Bevölkerung verwendet werden.

Wenn Eckhart sich nicht von Bill Gate sponsern lässt, greift er auch gerne in die öffentlichen Taschen. Hier steht er den meisten PR-Clowns um nichts nach. Die Förderung aus staatlicher Hand ist mit großer Wahrscheinlichkeit einer seiner Haupteinnahmequellen, wie auch bei Moder, Mai-Thi und andere Nominierten. Mit einer unserer Co-Nominierten, nämlich Natalie Grams, ein kleines Licht in der selbst erkorenen Pseudoaufklärungswelt, die wissenschaftlich ebenso bedürftig ist wie Eckhart, haben die zwei unter Mithilfe des RKI ein obskures online „Informationssystem“ – den Impf-O-Mat – erstellt. Dafür haben die zwei wissenschaftlichen Flachwurzler über 70.000 Euro Honorarnoten aus der Staatskasse abezogen [3]. Der „Impf-O-Mat“ gleicht einem C64 Word-Adventure (für unsere jüngeren Leser https://de.wikipedia.org/wiki/Adventure) aus den Achtzigern, ist allerdings bei weitem nicht so unterhaltsam und endet, egal welche Fragen man stellt, immer in einer Impfempfehlung. Niveaulose staatliche Propaganda vom Feinsten.

Wie kommt Eckhart von Münchhausen (Namensverwechslung beabsichtigt) eigentlich darauf der deutschen Bevölkerung Vorträge über Wirksamkeit und Notwendigkeit einer vollkommen neuen und weitgehend ungetesteten gentechnikbasierenden Immuntherapie aufzuklären. Seine Ausbildung lässt darauf schließen, dass er weder den Inhalt einer klinischen Studie verstehen kann, geschweige denn die systemische Wirkung eines Gentherapeutikums dieser Art auf den menschlichen Organismus. Wenn Eckhart schon die generellen Prinzipien der Physiologie, Virologie und Epidemiologie nicht versteht, wie kann er dann Zusammenhänge der klimatischen Veränderungen im Anthropozän verstehen wollen? Ist er ein Universalgenie oder ganz einfach nur ein findiger Geldeintreiber der auf aktuelle Narrative aufspringt, um seine belanglose Existenz auf Kosten aller Anderen am Planeten zu finanzieren?

Entscheiden Sie selbst …

Referenzen:

  1. Betsch, C., Schmid-Küpke, N.K., Otten, L., von Hirschhausen, E. Increasing the willingness to participate in organ donation through humorous health communication: (Quasi-) experimental evidence (2020) PLoS ONE, 15 (11 November), art. no. e0241208[]
  2. https://www.parlament.gv.at[]
  3. Anfrage an: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg[]

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