Das GCNA-Team: Eine Formulierungshilfe für die Presse!

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Bereits mehrfach wurden wir von unseren Lesern auf unser schlechtes Verhältnis zur Presse hingewiesen. Und Sie haben Recht, liebe Leser. Wer sich kritisch zum Mainstream-Journalismus äußert (Das Journalismus-Niveau der Leitmedien) und sogar noch so weit geht beliebte Journalisten systematisch durch den Kakao zu ziehen, wie etwa Ingrid Brodnig, der kann wirklich nicht auf eine positive Berichterstattung hoffen, vor allem dann, wenn er diese Medien weder mit öffentlichen Förderungen, gekauften Umfragen oder Regierungsinseraten motiviert [1][2].

Wie also könnten wir unser Image verbessern?

Die Idee zu folgendem Beitrag entstand aus der Lektüre eines Artikels von Boris Reitschuster [3]. Dort berichtet er, dass es üblich sei, dass die Regierung den Journalisten „Formulierungshilfen“ übermittelt, was eine gewisse synchrone Berichterstattung zur Folge habe. Boris Reitschuster deutet in dem Artikel an, dass seine Journalistenkollegen somit reine Marionetten der Regierung und einfach strukturierte Persönlichkeiten seien, die ohne jegliche Recherche unkritisch jeden Blödsinn niederschreiben, der ihnen vorgegeben wird. Klarerweise distanzieren wir uns von derartigen Verschwörungstheorien.

Wir würden den Journalisten niemals unterstellen, dass diese autoritätenhörige Dummköpfe sind, die jede noch so absurde Aussendung gedankenlos kopieren und weiterverbreiten, nur weil diese von einer quasi autorisierten Stelle kommt. Auf der anderen Seite sehen wir in dem Hinweis auf Formulierungshilfen eine interessante Möglichkeit die Journalisten bei ihrer für die Gesellschaft so wichtigen Tätigkeit in sinnvoller Weise zu unterstützen.

Um also den Journalisten die Mühe zu ersparen aus unseren einzelnen Beiträgen die essentiellen Ziele und Strategien des Teams des GCNA zu recherchieren, konnten wir unsere Pressestelle in einer in jeder Hinsicht sehr intensiven Sitzung dazu bewegen, eine (in Analogie zu den Verlautbarungen des Bundeskanzleramtes) offizielle und damit seriöse Erklärung zu formulieren, welche Sie und Ihre Kolleginnen nun gerne verwenden können. Hier nun die vom höchsten Gremium des GCNA hochoffiziell abgesegnete Presseaussendung zu den Zielen und der Struktur unserer Organisation:


Wir sind eine Gruppe von Wissenschaftlern beiderlei Geschlechts, die es sich aus idealistischen Gründen zum Ziel gesetzt hat, die nicht wissenschaftlich ausgebildete Mehrheit der Bevölkerung – mittels fachlicher Information und auch durch Einsatz satirischer Überzeichnung – über die Scharlatanerie diverser PR-Clowns aufzuklären. Diese PR-Clowns betrachten wir als Kollaborateure der pseudowissenschaftlichen Desinformation, wobei wir uns nicht festlegen, ob all diesen Wissenschafts-Darstellern ihre Rolle wirklich bewusst ist.

Wir arbeiten zum Schutz unserer Mitglieder anonym, oder wenn Sie es etwas pathetischer haben wollen: Wir arbeiten in der Dunkelheit um die Welt zu erhellen! Unsere geheimen Treffen finden in der Regel zu Vollmond in unterirdischen Gewölben diverser Heurigenlokale statt, wo wir unter dem Einfluss flüssiger Rauschmittel teuflische Pläne aushecken. Wir sehen uns als die letzte Bastion der wissenschaftlichen Aufklärung in einer zunehmend korrupten akademischen Welt. Man kann uns also zu Recht als die Schattenarmee der Vernunft ansehen! Aufgrund der Kräfteverhältnisse haben wir uns für die asymmetrische Kriegsführung entschieden und daher fühlen wir uns als die Guerilleros der Wissenschaft! Wir sind als lebende Verschwörungstheorie bei unseren Gegnern genauso gefürchtet wie SARS-CoV2!

Unser großes historisches Vorbild ist die Volksfront von Judäa und ebenso wie diese kämpfen wir gegen die Unterdrückung des globalistisch-imperialistischen Kapitalismus. Auch unsere geheimen Kommandoaktionen sind zielsicher und natürlich absolut tödlich. Wir sind in der Durchsetzung unserer Ziele unbeirrbar, unbestechlich und auch immun gegen Druck und Gewalt. Auch unser Motto lautet: „Wir beugen uns keiner Erpressung!“ Vor diesem historischen Hintergrund erübrigt sich der Hinweis, dass auch unser mittelfristiges Ziel im Sturz des globalistischen Imperialismus und in der Erlangung der Weltherrschaft innerhalb der nächsten fünf Jahre besteht.

Der Kampf wurde uns von den Globalisten und Mächtigen dieser Welt aufgenötigt und auch diesen sei ins Stammbuch geschrieben: „Globalistes eunt domus“. Wir haben diesen Krieg nicht begonnen, wir werden ihn aber mit Hilfe des fliegenden Spaghettimonsters gewinnen!

– Gremium des GCNA

Wir hoffen, dass wir mit dieser ausführlichen Darstellung und Offenheit Sympathien bei den JournalistInnen zu gewinnen. Als Zeichen unseres guten Willens möchten wir die Redaktionen noch mit Insidertipps versorgen. Trotz der Tatsache, dass in unserer Branche der Verschwörungspraktiker im Sinne der Erlangung der Weltherrschaft die Kontakte sehr begrenzt sind, dürfen wir Ihnen hinsichtlich unseres Mitbewerbes doch noch eine kurze Hilfestellung geben, die Ihnen hoffentlich in Zukunft bei der Beurteilung von Verschwörungstheorien hilft und Ihnen überdies viel Recherchearbeit bei der Suche nach offiziellen Statements unserer Konkurrenten erspart:

Stellen Sie sich vor, in unserem Business ist es üblicherweise so, dass die geheimen Verschwörungspläne geheim sind und weder auf den Homepages (so vorhanden) noch auf Pressekonferenzen mittels Powerpoint den Journalisten präsentiert werden. Gerüchteweise haben wir sogar branchenintern vernommen, dass auch auf diesbezügliche Presseanfragen von Journalisten und Faktencheckern meistens eher verhalten reagiert wird.

Referenzen:

  1. Coronawissen mit Humor[]
  2. Goldene Nase: Umbequeme Schmähung oder mehr?[]
  3. Synchrones Denken? Journalisten als Chorsänger[]

Österreich braucht endlich eine rechtsextreme Regierung!

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Plädoyer für die Umsetzung einer demokratiepolitisch längst überfälligen Maßnahme*

*Diese Satire sei allen Opfern der medialen Propaganda gewidmet, die aufgrund dieser Gehirnwäsche das Vertreten einer eigenen Meinung mit der Verbreitung von rechtem Gedankengut verwechseln.

Aufgrund meines kritischen Geistes habe ich von frühester Jugend an Witze über die Katholische Kirche erzählt und mich auch über das Christentum lustig gemacht. In der Wahrnehmung von Schule, privatem Umfeld und Medien wurde ich daher als linksradikal angesehen, weil – so das damalige Framing- ein anständiger Mensch über eine ehrwürdige Institution wie die Kirche keine Witze macht und auch nicht die religiösen Gefühle der Gläubigen verletzt. Dann kam der Islam und im Sinne des Prinzips „Gleiches Recht für alle“ wurde auch diese Religion in Analogie zum Christentum behandelt. Plötzlich wurde ich als Rechtsextremer geframed und etliche meiner linken Freunde distanzierten sich von mir. Dennoch konnte ich feststellen, dass etliche meiner linksorientierten Kumpane aufgrund ihrer diesbezüglichen Position nun ebenfalls im rechtsextremen Lager zu verorten waren. Auch in Fragen der islamischen Masseneinwanderung nahmen etliche meiner linken, atheistischen, jüdischen, schwulen und ex-muslimischen Freunde aus Gründen des Selbsterhalts eine andere Position als der Mainstream ein. Da auch diese Haltung von Politik und Medien einschlägig verortet ist, wurde das rechtsextreme Lager in meinem Umfeld immer größer.

Nun habe ich meine Identität als Rechtsextremer lange Zeit verdrängt. Da ich von den Medien immer wieder über den Wert der Wissenschaft aufgeklärt wurde, informierte ich mich über den sogenannten Nazi-Gen-Test, der ähnlich zuverlässig erscheint wie der Anti-Gen-Test. Nach einer Kurzeinschulung bei der lokalen Antifa-Gruppe kam dieser sofort bei der nächsten Familienfeier zum Einsatz. Wie gelernt nahm ich den zwei anwesenden Neugeborenen den Schnuller weg und siehe da, beide streckten sofort die rechte Hand aus! Aufgrund dieser Evidenz musste auch ich zur Kenntnis nehmen, dass das Nazi-Gen tief in unserer DNA verankert ist und auch meine rechtsextreme Identität nun nicht länger geleugnet werden kann.

Etliche meiner oben erwähnten Freunde begleiteten mich bei den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen und die geplante Impfpflicht. Dort marschierten wir mit vielen anderen Menschen aus den unterschiedlichsten politischen Lagern (Grüne, Rote, Neos, FPÖler, ÖVPler, Kommunisten, Identitäre) in einer sehr bunten Mischung (zu nennen sind hier: Katholiken, Pflegekräfte, Ärzte, Polizisten, Bundesheer, Feuerwehr, die „Juden für Aufklärung“ und Abordnungen der LGBT-Community). Wie man den Meldungen von Politik und Medien entnehmen konnte, waren wir alle nicht nur hochgradig unsolidarisch sondern auch rechtsextreme Schwurbler und Verschwörungstheoretiker. Es war ein wirklich erhebendes Gefühl so viele Rechtsextreme auf einem Fleck zu sehen! Da die wenigen Vertreter des klassischen rechten Lagers in der Masse zwar regelrecht untergingen, aber von den Medien als repräsentativ für die Demos dargestellt wurden, machten einige meiner religionskritischen Freunde sogar respektlose Witze: „Die coronagläubigen Journalisten agieren wie die katholischen Kleriker. So wie diese aus einem Relikt mittels des Postulierens einer Berührungsreliquie eine unendliche Anzahl von Reliquien schufen, so erschaffen die Medien durch die postulierte Kontaktschuld aus einigen Rechtsextremen eine ganze Armee von Rechtsextremen.“

In Analogie zum Papst habe ich natürlich – sozusagen ex cathedra – meine Freunde dahingehend belehrt, dass wir in Wirklichkeit die wahren Rechtsextremen sind und solche Leute wie Gottfried Küssel ja auch in keiner Weise ein derartiges rechtsextremes Empfinden wie unsereins vorweisen können. Vermutlich handelt es sich hier um pseudorechte PR-Clowns oder überhaupt um in Wirklichkeit zutiefst marxistisch motivierte False-Flag-Protagonisten.

Obwohl wir Rechtsextreme ohnehin schon eine stattliche Anzahl erreicht haben, unterstützt uns die Politik dankenswerterweise durch die Ansage, dass alle Menschen, welche im Herbst gegen Konsequenzen der Anti-Rußland-Maßnahmen (Jobverlust, Mangel an Nahrungsmitteln, kalte Wohnungen etc.) demonstrieren werden, ebenfalls als politische Extremisten zu betrachten sind. Da es basierend auf den bisherigen Erfahrungen höchst unwahrscheinlich ist, dass diese als „linksextrem“ geframed werden, kann ich als aufrechter Rechtsextremer also nur sagen: Herzlich willkommen, liebe Freunde!

Was wird aber in der Gesellschaft passieren? Einer meiner Freunde ist nicht nur ein alter Sozi, sondern auch erklärter Pazifist und Antifaschist. Er ist daher auch langjähriges Mitglied bei den „Freiheitskämpfern“. Auch er und etliche seiner Vereinskollegen haben bereits angekündigt, dass sie bei diesem Sanktions-Blödsinn nicht mehr mitmachen und Demonstrationen organisieren werden. Angesichts dieser Entwicklung dürfte in Österreich gerade die breiteste rechtsextreme Bewegung entstehen, die es je gegeben hat! Da sich diese nun unter anderem aus Pazifisten, Juden, Transsexuellen, Antifaschisten, Marxisten, Grünen und diversen Menschen unterschiedlichster ethnischer Herkunft und Hautfarbe zusammensetzt, verwirklicht diese Bewegung eine Diversität, welche jedem Mainstream-Journalisten das Herz erwärmen müsste. 

Die meisten Menschen, mit denen ich rede, äußern mittlerweile Ansichten, die vom politisch-medialen Kartell eindeutig als rechtsextrem eingeordnet werden. Man kann aufgrund dieser persönlichen Erfahrungen somit festhalten, dass der Großteil der österreichischen Bevölkerung eindeutig Positionen vertritt, die – nach Ansicht der politisch-medialen Elite – rechtsextrem sind. Daraus ergibt sich allerdings ein noch nicht thematisiertes, grundlegendes demokratiepolitisches Problem: Wenn dem nämlich wirklich so sein sollte, dann regiert in Österreich gerade eine nicht-rechtsextreme Minderheit über eine rechtsextreme Mehrheit. Um dieses demokratiepolitische Defizit zu beheben, müssen daher sofort Neuwahlen stattfinden, damit wir Rechtsextreme endlich auch im Parlament direkt proportional vertreten sind.

Eine Herausforderung dieser Diversität wird es sein eine einheitliche Parteilinie zu finden und auch gemeinsame Rituale zu initiieren. Hinsichtlich der Ideologie bin ich – das gebe ich offen zu – als typischer Rechtsextremer – natürlich schon allein aufgrund meiner massiven kognitiven Defizite – völlig überfordert. Um etwas Leichteres zu finden, habe ich mich im rechtsextremen Liedgut um- gesehen, ob man hier etwas adaptieren könnte. Wenn man allerdings etwas umtextet, dann bräuchte man auch irgendeine Gemeinsamkeit, die etwa bei einem Marschlied besungen werden könnte. Was könnte das wohl sein? Da wir Österreicher ausgesprochen wohlstandsverwöhnt und diesbezüglich wohl harte Zeiten zu erwarten sind, habe ich also das Wort „Wohlstand“ als besingenswertes Gut ausgewählt.

Um dem Lied die richtige Würde zu geben, bin ich daher sofort in den Keller gegangen, habe meine alte Bundesheer-Uniform angezogen und mich in Habt-Acht-Stellung vor dem Spiegel positioniert. Nachdem perfekt aufsalutiert wurde, habe ich dann begonnen zu intonieren: „Der Wohlstand hoch, die Reihen dicht geschlossen!“ Irgendwie hatte ich allerdings ein seltsames Gefühl dabei. Also habe ich meine Frau gefragt, ob das daran liegt, dass ich nicht singen kann. Sie meinte, dass der Text so blöd sei, dass das Lied nicht einmal bei Placido Domingo überzeugend klingen würde. Ihr Vorschlag wäre es gewesen, den Text in einer anderen Sprache, wie zum Beispiel in Englisch, zu singen, was mir persönlich allerdings für eine rechtsextreme österreichische Bewegung nicht sehr glaubwürdig erscheint.

An diesem Beispiel ist gut zu sehen vor welchen Herausforderungen die rechtsextreme Bewegung in Österreich steht. Wir minderbemittelten Rechtsextremen warten nun gespannt, welche wesentlichen Gemeinsamkeiten – die in Medien und Politik präsente intellektuelle Elite – in unserer Bewegung sieht.

Leider bleibt es aber nicht bei dieser Herausforderung. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, wird gerade eine großangelegte Aufklärungskampagne vorbereitet, das bedeutet, dass die Regierung und ihre Medien dabei sind eine regelrechte PR-Clown-Armada gegen uns in Stellung zu bringen.

Diese Aufklärung beginnt schon beim Wissenschaftsbegriff. Florian Aigner und die GWUP werden uns dann erklären, warum die Wissenschaft (und vermutlich auch die Industrie) eindeutig der Meinung sind, dass die Konsequenzen der Krise sehr positiv zu bewerten sind und keinerlei Risiko vorliegt. Das hat zur Konsequenz, dass solche Leute wie Clemens Arvay, die Bücher verfassen, in denen die Frage nach der Rettung/Risiko-Kalkulation differenzierter betrachtet wird [1], durch umfangreiche Aufklärungsvideos der GWUP als gemeingefährliche esoterische Spinner und Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt werden.

Auch Aigners Kampfgefährte Martin Moder bereitet ein Update seines MEGA-Kanals vor. Sein Thema wird unter anderem sein – mittels ausgewählter Sekundärliteratur und diversen Gemüsesorten – darzulegen, warum Armut bereits gut erforscht und erwiesenermaßen harmlos ist. Flankiert werden die Ausführungen der GWUP-Mannschaft durch die einschlägigen Videos von Mai Thi Leiendecker, in welchem sie die Bevölkerung einerseits darüber aufklärt, was Wissenschaft auszeichnet und andererseits auch die Bedeutung des wissenschaftlichen Diskurses darlegt, wobei selbstverständlich wieder betont werden wird, dass dieser natürlich nur dann stattfinden kann, wenn bestimmte Forscher apriori von diesem ausgeschlossen werden (Will Mai-Thi den offenen wissenschaftlichen Diskurs abschaffen ?).

Jetzt werden etliche unserer Leser denken, dass auch dann, wenn die regierungskritischen Akademiker vom Diskurs ausgeschlossen sind, immerhin die „normalsterblichen“ Bürger am Arbeitsplatz und ihrer Freizeit einschlägige Diskussionen führen können. Auch diese Hoffnung ist leider trügerisch, weil die Gegenseite schon diesbezüglich vorgesorgt hat. Wie nämlich aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, plant die bekannte Journalistin und Aufklärerin Ingrid Brodnig bereits ihr nächstes Buch, welches den Titel tragen wird:

Einspruch Teil II. Wie man Fake-Argumente von hungrigen und unterkühlten Gemeindebaubewohnern kontert

Angeblich stehen die Fernsehsender, Social Media-Kanäle und Bildungsinstitute bereits Schlange um die beliebte Journalistin für diesbezügliche Aufklärungsveranstaltungen zu gewinnen. Die Gemeinde Wien wird auch für alle ihre Mitarbeiter, Parteimitglieder der SPÖ und die Bewohner von Gemeinde- und Sozialwohnungen auf freiwilliger Basis Rhetorikseminare bei Frau Brodnig anbieten, die verpflichtend zu besuchen sind.

Weil wir gerade beim Thema SPÖ sind. Auch Werner Gruber scharrt schon in den Startlöchern. Sein Hauptthema in der Wissenschaftskommunikation wird der Komplex Nahrung sein. Er arbeitet bereits an Exponentialgleichungen (das hat er nämlich wirklich gelernt!), mit welchen die exponentielle Ausbreitung von Hungererscheinungen exakt berechnet werden kann.

Nathalie Grams wird wieder gemeinsam mit Eckart von Hirschhausen eine Aufklärungssendung im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk moderieren, die – analog zu ihrem bekannten Impf-O-Mat [2] – unter dem Titel der Frier-O-Mat – aufklärt, warum es in jedem Fall besser ist zu frieren als nicht zu frieren. Gesponsert wird dieses Aufklärungsprogramm unter anderem von der Pharmaindustrie, welche – dank der Vermittlung durch Karl Nehammer [3]- in dieser Sendung entsprechende Psychopharmaka vermarkten wird.

Bei all diesen bedenklichen, gibt es aber auch durchaus begrüßenswerte Ansätze. So haben wir vernommen, dass – dank der unermüdlichen Aufklärungsarbeit des GCNA-Teams – Janos Hegedüs endlich eingesehen hat, dass ihm entscheidende fachliche Voraussetzungen im Bereich Virologie und Immunologie fehlen und es daher besser ist, wenn er sich mit ganzer Kraft seiner rektalen Kernkompetenz widmet. Er arbeitet daher bereits an Youtube-Videos, in denen er erklärt, wie durch das Öffnen und Schließen diverser Körperöffnungen das individuelle Hunger- und Kälteempfinden geregelt werden kann. Es gibt zwei Gründe, warum wir gerade mit diesem Beispiel den Artikel beenden. Auf der einen Seite wollen wir einen positiven Abschluss bilden, auf der anderen Seite gibt es hierfür konkrete biologisch-physiologische Analogien. Bei all den übelriechenden Inhalten, welche sich durch die dunklen Gänge der Social-Media- und TV-Kanäle winden werden, stellt der Oberarzt Janos Hegedüs in seinem strahlenden weißen Kittel hier wirklich einen wahren Lichtblick dar, er ist für uns damit sozusagen das Licht am Ende des Verdauungstunnels!

Referenzen:

  1. CORONA-IMPFSTOFFE: RETTUNG ODER RISIKO?[]
  2. Der Impf-O-Mat[]
  3. „Alkohol oder Psychopharmaka“: Nehammer sorgt mit Aussage zu Teuerung für Aufregung[]

Zur wissenschaftlichen Erforschung des Phänomens PR-Clown

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Kritische Anmerkungen zu Forschungsstand, Methodik und wissenschaftlichen Perspektiven

Als wir vor zwei Jahren anfingen uns dem Thema PR-Clowns zu widmen, konnten wir die wissenschaftliche Dimension dieses Themenkomplexes in keiner (weder qualitativen noch quantitativen) Hinsicht abschätzen. Der Ausgangspunkt war der medizinische Bereich, da uns hier die Scharlatanerie der PR-Clowns besonders ins Auge gestochen ist und uns eine medizinische Thematisierung des Phänomens obligatorisch erschien. Getreu dem Hippokratischen Eid versuchten wir hier – unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen – punktuell Abhilfe zu schaffen, wobei unser Fokus, neben der partiellen Behandlung des phänotypischen genetischen Aspektes, im prophylaktischen und therapeutischen Bereich lag.

Die themenspezifische Auseinandersetzung zeigte aber auch, dass das hier zur Diskussion stehende Objekt keineswegs auf den medizinischen Bereich beschränkt ist, sondern auch andere Themenbereiche erfasst. Auch dank der Hinweise unserer Leserschaft mussten wir die multiple Dimension des Phänomens zur Kenntnis nehmen. Gerade die Rahmenumstände der letzten zweieinhalb Jahre begünstigten Genese, Wachstum und Vermehrung in einer Weise, die uns an die feuchtbiotopisch-bakteriellen Bedingungen an der Innenseite einer FFP2-Maske erinnert. 

Aufgrund dieser Tatsachen müssen wir offen bekennen, dass wir keineswegs in der Lage sind dieses von uns eröffnete Forschungsgebiet umfassend zu bearbeiten. Auch wenn es vielleicht zu früh ist hier einen interdisziplinären Studiengang (Medizin, Psychologie, Publizistik und Kommunikationswissenschaft) zu initiieren, so zeigen die bisherigen Publikationen doch zumindest die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung in adäquater methodischer und struktureller Hinsicht eindringlich auf. Ein wirkliches Desiderat wäre aus unserer Sicht ein Handbuch, welches der Bedeutung des Phänomens im erforderlichen Ausmaß Rechnung trägt. Diese Aufarbeitung könnte auch ein lohnendes Dissertations- bzw. Habilitationsthema darstellen. Es besteht kaum ein Zweifel, dass die Komplexität des Themas eine besondere Herausforderung darstellt. Auf der anderen Seite besteht hier durchaus das Potential ein Standardwerk in Darwinschen Dimensionen zu schaffen, das etwa den Titel tragen könnte:

Die Entstehung und Vermehrung der PR-Clowns durch natürliche, psychologische und medial-politische Zuchtwahl.

Im Unterschied zu unserem Forschungsgegenstand kennen wir unsere Grenzen und haben auch kein Problem diese offen zu kommunizieren. Wir hoffen daher mit unseren Ausführungen der Forschung den weiteren Weg gewiesen zu haben und erwarten – natürlich in aller Bescheidenheit – die Einladung zur Nobelpreisgala nach Stockholm. 

Lügen haben kurze Beine

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Am 23.5.2022 wurde um 14°° bei einer Pressekonferenz das Ende der niemals aktivierten Impfpflicht gegen SARS-CoV2 in Österreich verkündet. Offiziell ein Ablenkungsmanöver, da wie von uns berichtet [1] das Pandemiegesetzt soweit verändert wurde, dass der Gesundheitsminister nicht-evidenzbasiert die Beweglichkeit von Personen rein auf Verdacht einer pandemischen Gefahr freizügig einschränken kann. Identifizieren kann er die entsprechenden Personen über das Impfregister auf das er nun dank der Änderung des Pandemiegesetz ebenfalls nach Bedarf zugreifen kann.

Das der aktuelle Gesundheitsminister Rauch von dieser Änderung des Pandemiegesetz keine Kenntnis hat ist wohl recht unwahrscheinlich. Umso frecher wird in den Medien über die Abschaffung der Impfpflicht philosophiert, gerade von den Personen als Totgeburt oder nicht angemessen bezeichnet, die diese forciert haben. Man bekommt das Gefühl, dass einige dieser Personen unter einer (Achtung Wortspiel) „Kurz“-weiligen Amnesie leiden.

Amnesieanfall 1. [2]

„Die Impfpflicht bringt niemanden zum Impfen“, so Rauch. Sie habe auch tiefe Gräben in Vereine, Betriebe und Familien gerissen. Derzeit ist die Maßnahme bis 31. August per Verordnung ausgesetzt. Die Impfpflicht sei unter anderen Voraussetzungen eingeführt worden, meinte Rauch.

Damals sei Delta die dominierende Variante gewesen, die für hohe Hospitalisierungsraten gesorgt habe. „Die Intensivstationen waren an der Grenze der Belastbarkeit.“ Auch er selbst habe die Impfpflicht damals befürwortet, sagte der Minister, „aber Omikron hat die Regeln verändert“.

Das GCNA Konsortium sagt dazu:

Die tiefen Gräben hat hauptsächlich die Bundesregierung mit Ihrer Hetzkampange unter Schallenberg (ÖVP) und Mückstein (Grüne) mit Hilfe der Mainstreammedien gerissen, die Impfpflicht war dafür sicherlich nicht verantwortlich.

Die Impfpflicht wurde im Februar 2022 gesetzlich verankert, also lange nach der Verbreitung der Delta-Variante, zu dieser Zeit war bereits die Omikron Variante, wortwörtlich „in aller Munde“. Zu diese Zeit war bereits evident, dass die Regierung mit der Impfung wohl „kein Leiberl mehr reissen wird“ (Übers.: wienerisch für, „keinen Erfolg haben“).

Amnesieanfall 2. [2]

Für Herwig Kollaritsch, der der vierköpfigen Impfpflicht-Expertenkommission angehört, fehlt die faktische Grundlage für eine allgemeine Impfpflicht. Das habe die Kommission auch in ihrem letzten Bericht Ende Mai festgehalten. Die Impfpflicht würde nur einen geringen Prozentsatz der Bevölkerung treffen, der vierte Stich sei darin nicht abgebildet.

Die Impfung an sich sei weiterhin freilich extrem wichtig, um schwere Verläufe nach einer Coronavirus-Infektion zu verhindern, so Kollaritsch. Bei einer gesetzlichen Verpflichtung müsse man aber auch beachten, dass die Impfung für den Schutz vor einer Infektion angesichts der neuen Varianten nur noch eine geringe Bedeutung habe, und es schaue auch nicht so aus, als ob das Grundkriterium für die Impfpflicht – nämlich eine systemkritische Belastung oder Überlastung des Gesundheitssystems bei einer Infektionswelle – erfüllt wäre.

Überhaupt fände Kollaritsch es zeitgemäß, weniger über eine allgemeine Impfpflicht als über eine für bestimmte Gruppen nachzudenken. Davon unabhängig solle jeder und jede für sich selbst überlegen, wann eine Auffrischung sinnvoll ist. Personen mit Grunderkrankungen, sehr alte Menschen und jene, die im Alltag sehr viele Sozialkontakte haben, sollten laut Kollaritsch auf jeden Fall schon jetzt auf einen optimalen Impfschutz durch einen vierten Stich achten.

Das GCNA Konsortium sagt dazu:

Großartige Leistung Hr. Kollaritsch, sich in drei Absätzen selber so oft zu widersprechen beweist, dass Sie für die Expertenkommissionen so geeignet sind wie eine Igel zur Intimpflege.

Während die Gecko Kommission tatsächlich in ihrem Report im Februar [3] sehr unmissverständlich argumentiert hat dass

“ Nach allen bisherigen wissenschaftlichen Ergebnissen schützt weder eine oder mehrere durchgemachte Infektionen noch einer der Impfstoffe auch nach mehrmaliger Verabreichung eine bestimmte, einzelne Person zuverlässig und langfristig gegen Infektion und Transmission des Virus.“

– AG Omikron: Bergthaler, Kollaritsch, Popper, Puchhammer, Schernhammer

bzw. hat auch Hr. Kollaritsch öffentlich in einem Ö1 Radiointerview gestanden, dass die Schutzwirkung vor systemischer Erkrankung nur mehr in den ersten zwei Wochen nach der Impfung messbar ist. Trotzdem empfiehlt das Nationale Impfgremium [4] – in dem Hr. Kollaritsch ebenfalls Mitglied ist –  auf jeden Fall den 4. Stich im Sommer für die gesamte Bevölkerung und den 5. vor dem Herbst für Risikogruppen. Wohl gemerkt ohne zu wissen welche Varianten für eine Herbstwelle ins Haus stehen. Einen weitere, noch schwächere Escapevariante? Oder gar ein lauterbach’sche Killervariante, der durch die Impfstoffe gut anselektioniert so richtig wütet?

Mittlerweile macht sich auch hemmungsloses Schwurblertum unter den „Experten“ breit. Während sich Hr. Kollartisch im Pensionsschock in einem immunologischen Bingospiel wiederfindet, blubbert es in der Medizinischen Universität Wien aus der klinischen Pharmaecke, repräsentiert durch den etwas autistischen Markus Zeitlinger der trotz widersprüchlicher Studienlage immer noch ungebeugt an die Wirksamkeit der Impfstoffe festhält.

Die Impfung sei aber weiter „hocheffektiv“

Die ebenfalls nach einer Impfpflicht rufende Fr. Lear von der Medizinischen Universität Innsbruck meint nun dazu: 

Aber auch die vierte Impfung werde nur kurzfristig vor Ansteckung schützen, warnt von Laer: „Die Impfung schützt nicht sehr gut vor Infektion, das heißt: Man hat selbst eher einen leichten Verlauf, kann aber andere anstecken.“

Interessant ist, dass mittlerweile Alternativmeinungen unter „Experten“ zugelassen werden. Vor zwei Jahren wären diese non-konformen Schwurbler noch am beruflichen Scheiterhaufen der Mainstream Boulevardmedien verheizt worden und der lynchende Mob des Standardforums hätte zu Recht für die beruflichen Vernichtung dieser Personen gesorgt. (Hinweis: „Der Standard“ ist ein österreichisches Mainstreamblatt das sich nahe am Förderunggeldbörserl der Bundesregierung befindet. Dort kann sich der werte Leser von post-pubertären Modejournalisten epidemiologisch, immunologisch und virologisch ausbilden lassen. Der bezeichnete Mob existiert in einer virtuellen Blase im Blatteigenen online Forum, in der sich Teile der Bevölkerung – vormals Fussballtrainer bzw. WM/EM-Schiedsrichter – nun als hochprofessionelle Virologen und Immunologen outen und dem Rest der Bevölkerung zeigt wo der Maßnahmenhammer hängt)

Cum hoc ergo propter hoc Karli [5] (aka Karl Nehammer) meint aktuell dazu, offensichtlich an einer akuten emotionellen Aufweichung leidend:[2]

Es gebe „eine Steigerung der Spaltung in der Gesellschaft“, so Nehammer, sein „Auftrag“ sei es, „die Gräben zuzuschütten“. Man müsse „die Emotionalisierung rausnehmen“.

Wir sind zu Tränen gerührt, möge er die Gräben bitte mit all den Politikern, Medienproduzenten und Experten füllen, die die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben haben und eben diese Gräben zubetonieren.

Last but not least, gefallen uns die 180° Dreher von Karoline Edtstadler (ÖVP) und Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Besten.

Karoline Edtstadler, österreichisch „Verfassungsministerin??“, die mit Sprüche wie:

„… dass es mit Einführung der Impfpflicht eigentlich rechtswidrig ist, in Österreich zu wohnen und nicht geimpft zu sein. Daher wird es wahrscheinlich auch möglich sein, jemanden zu kündigen, der nicht geimpft ist. Das sei jedoch alles noch nicht zu Ende gedacht. Genauso nicht, ob auch das Gehalt oder Arbeitslosengeld gestrichen werden könnte… „

ihrem faschistoiden Fetisch freien Lauf ließ [6], jetzt aber von einer unverhältnismäßigen Pflicht spricht.

Aus der wiener Bratwurst Taskforce Ludwig/Hacker meldet sich Peter Hacker – dem offensichtlich entfallen ist, dass er einmal der Wiener Ungeimpftenscharfrichter war und Aussagen tätigte wie

„er werde dafür Sorge tragen, dass Ungeimpfte nie wieder ein normales Leben führen können“

meint nun:

„Ich werde mich nicht dagegen wehren. Das war nicht unsere Idee in Wien, wir haben es mitgetragen“[7]

Referenzen:

  1. Österreich ist Frei !![]
  2. Impfpflicht wird abgeschafft ORF[][][]
  3. 18.02.2022 – Executive Report der Kommission zur gesamtstaatlichen. COVID-Krisenkoordination (GECKO)[]
  4. 25.04.2022-Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums[]
  5. Cum hoc ergo propter hoc Karli?[]
  6. EDTSTADLER IM TV:

    „Kündigung für Ungeimpfte wahrscheinlich möglich[]

  7. Impfpflicht-Aus für Hacker „gescheiter“[]

Österreich ist Frei !!

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Oder vielleicht doch nicht?

Heute (23.6.2022) um 14°° soll durch die Bundesregierung der Fall der Impfpflicht ausgerufen werden. So entledigt sich das Konglomerat der geistigen Tiefflieger, das sich unsere Bundesregierung nennt, der unumsetzbaren Impfpflicht. Die Österreicher und Ansässigen können aufatmen, das Damoklesschwert über unseren Köpfen wird demontiert.

Leider ein fataler Irrtum meine lieben Mitbürger.

Ich spiel nur ungern den Überbringer schlechter Nachrichten, aber während sich Alle auf die Impfpflicht eingeschossen haben und ein Antrag nach dem Anderen für Volksbegehren gegen dieses Verbrechen an der Bevölkerung eingebracht wurden, haben ein paar Spassvögel im Hintergrund die Weichen für einen viel unterhaltsameren Weg gestellt um die Bevölkerung weiter unter Druck setzten zu können.

Die Rede ist vom neuen §7b des EpidemieG, der dem Gesundheitsminister alle Vollmachten ausspricht per „Verkehrsbeschränkung“, !rein auf Verdacht! einer epidemiologischen Gefahr, ohne verwaltungbehördliches Verfahren, rechtlich unanfechtbar, Einzelpersonen z.B. das Verlassen des Wohnbereichs, das Betreten des Arbeitsplatzes, Nutzung der Verkehrsmittel oder das Betreten des „öffentlichen“ Raums zu untersagen. Mit anderen Worten, alleine der Fakt nicht, oder nicht ausreichend geimpft zu sein kann zu einem „Lock-Down“ für entsprechende Personengruppen führen.

Hier die gesammelte Fakten:

„Verkehrsbeschränkungen § 7b

(1) Der Bundesminister kann bei Auftreten einer anzeigepflichtigen Krankheit durch Verordnung Verkehrsbeschränkungen für kranke, krankheitsverdächtige oder ansteckungsverdächtige Personen festlegen.
(2) Verkehrsbeschränkungen dürfen nur erlassen werden, wenn Art und Ausmaß der Krankheit keine Absonderung erfordern und die Verkehrsbeschränkungen erforderlich sind, um die Weiterverbreitung der angeführten anzeigepflichtigen
Krankheit zu verhindern.
(3) Verkehrsbeschränkungen sind insbesondere:

  1. Voraussetzungen und Auflagen für das Betreten und Befahren von Betriebsstätten, Arbeitsorten, Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe, bestimmten Orten und öffentlichen Orten in ihrer Gesamtheit, für das Benutzen von Verkehrsmitteln und für Zusammenkünfte.
  1. die Untersagung des Betretens und Befahrens von Betriebsstätten, Arbeitsorten, Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe und bestimmten Orten, des Benutzens von Verkehrsmitteln und von Zusammenkünften, sofern Maßnahmen nicht ausreichen, wobei solche Maßnahmen erforderlichenfalls nebeneinander zu ergreifen sind.

(4) Voraussetzungen sind insbesondere bestimmte Arten oder Zwecke der Nutzung von Orten und Verkehrsmitteln.
(5) Als Auflagen kommen insbesondere in Betracht:

  1. das Erfordernis eines Nachweises über eine lediglich geringe epidemiologische Gefahr
  1. die Verpflichtung zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung und Abstandsregeln.

(6) Bestimmte Orte sind bestimmte öffentliche und bestimmte private Orte mit
Ausnahme des privaten Wohnbereichs.
(7) Öffentliche Orte sind solche, die von einem nicht von vornherein bestimmten
Personenkreis betreten oder befahren werden können.

Hier sei noch darauf hinzuweisen, dass die Verwendung des Wortes „insbesondere“ darauf hindeutet, dass der Gesundheitsminister je nach Bedarf weitere Voraussetzungen oder Auflagen definieren kann die über die Gesetztesdefinition hinausgehen.

Die Spassvögel, die uns diesen Wahnsinn eingebrockt haben, sind dabei keine Unbekannten.

Am 19.05.2022 wurde unter Federführung der Abgeordneten Gabriele Schwarz (ÖVP, ihres Zeichens ehemalige ORF Moderatorin) und Ralph Schallmeier (Die Grünen, kaufmännischer Angestellter) der Initiativantrag 2591/A zur Reformierung des Epidemiegesetzes und des COVID-19-Maßnahmengesetzes[1] eingebracht, welcher massiv die Grundrechte und die Freiheit der österreichischen Bevölkerung unterminiert.

Man muss sich einmal auf der Zunge zergehen lassen, wie diese zwei Größenwahnsinnigen schon vor einem Jahr per Verordnung der Österreichischen Gesundheitskasse den Zugriff auf ELGA bzw. das Impfregister ermöglicht haben, um die Ungeimpften in Österreich – um horrende Summen an Steuergeldern – mit einem Aufklärungsbrief über Covid19 und einer Einladung zum Impfen zu beglücken. Also ist offensichtlich das Impfregister bzw. ELGA, das auch die empfindlichen Gesundheitsdaten der österreichischen Bevölkerung enthält, nur so lange vor den Zugriffen der Behörden geschützt, bis sich die Bundesregierung dazu entschließt, doch einen Blick in unsere Krankenakten zu werfen.

Diesem Initiativantrag wurde bereits am 15.6.2022 stattgegeben und steht damit kurz vor dem Abschluss. Neben § 7b wurde ein § 4g eingefügt, der dem Bundesminister für Gesundheitswesen den beliebigen Zugriff auf das Impfregister gestattet, angeblich „nur“ um zur, von dem Nationalen Impfgremium empfohlenen, Impfung einzuladen. Sprich der Gesundheitsminister kann jederzeit erfassen, wer nicht geimpft ist und entsprechende Verkehrsbeschränkungen aussprechen.

De facto handelt es sich hier also um eine Impfpflicht durch die Hintertür.

Referenzen:

  1. Epidemiegesetz, COVID-19-Maßnahmengesetz, Änderung (2591/A)[]

Dr. Herwig Kollaritsch – gesammelte Werke

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Wenn Sie im Zweifel über die Professionalität oder Unabhängigkeit der Mitglieder des Nationalen Impfgremium waren, hier eine Kollektion aus den Händen von Dr. Kollaritsch – Pharmalobbyist, ehem. Mitglied der Medizinischen Universität Wien [1], Mitglied des Nationalen Impfgremium und der Gecko Kommission, sprich ständiger Berater der österreichischen Bundesregierung in Sachen Coronaimpfstoffe.

Wollen Sie wirklich, dass so eine Person ihre gesundheitlichen Interessen vertritt?

https://infektiologie.co.at/wp-content/uploads/2021/12/1-Kollaritsch.pdf

INTERESSENSKONFLIKTE

• Ich habe während der letzten 5 Jahre zahlreiche Vorträge und Schulungen gehalten, die von impfstoffherstellenden Firmen unterstützt wurden. Dies teilweise entgeltlich.

• Ich bin mit fast allen Impfstoffen selbst geimpft.

Es leiten sich daraus keine Interessenskonflikte ab

https://infektiologie.co.at/wp-content/uploads/2021/03/2-Kollaritsch.pdf

„Während sich Viren leicht in schwachen Körpern ausbreiten, passiert das Gleiche mit Verschwörungstheorien in schwachen Geistern. Besonders wenn Antikörper in Form von Bildung fehlen.“

Referenzen:

  1. Kommentar zum NEWS Artikel „Das Netz der Pharma-Industrie“[]

Die Wissenschaftsskepsis in Österreich

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Reflexionen über die Konsequenzen von Pseudoaufklärung und PR-Clowns auf die öffentliche Wahrnehmung von Wissenschaft

Unter dem Titel „Wenn Vertrauen fehlt. (Neue) Herausforderungen für Wissenschaftskommunikation im Kontext anhaltender Wissenschaftsskepsis“ fand am 23. Mai 2022 eine vom ORF moderierte Podiumsdiskussion in Wien statt [1]

Da ein vollständiger Mitschnitt offenbar nicht existiert, müssen wir hierzu auf den einschlägigen ORF-Bericht zurückgreifen [2], wohl wissend, dass dieser nicht unbedingt ein zutreffendes Bild der Veranstaltung liefern muss. Ungeachtet dieser Einsicht möchten wir aber festhalten, dass eine derartige Veranstaltung hinsichtlich ihrer Intention eindeutig zuzuordnen ist. So hat unter andere auch der neue Wissenschaftsminister der sogenannten Wissenschaftsskepsis (im Klartext: der Kritik an den Coronamaßnahmen und den Zweifeln an der Effizienz und Sicherheit der Gen-Spritze) den Kampf angesagt [3]. Amüsantes Detail am Rande: Im Zuge der Optimierung der Wissenschaftskommunikation, möchte er verstärkt mit den Science Busters (also auch mit Martin Moder) zusammenarbeiten!

Angesichts der evidenten Intention der Podiumsdiskussion ist naturgemäß davon auszugehen, dass das Podium wunschgemäß besetzt wurde. Positiv hervorzuheben ist der Umstand, dass die Medienforscherin Friederike Hendriks von der TU Braunschweig auch kritische und durchaus differenzierte Bemerkungen zur Wissenschaftskommunikation gemacht hat:

Sehr wohl negativ ausgewirkt auf das Vertrauen in die Wissenschaft haben sich laut Hendriks Grenzüberschreitungen, die im Laufe der Pandemie im Dreieck Politik, Medien und Wissenschaft passiert sind. Zum Beispiel dann, wenn sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen jenseits ihrer Expertise geäußert oder gar selbst zu politisieren begonnen haben. Oder auch, wenn die Politik versucht hat, ihrerseits die Wissenschaft zu instrumentalisieren [4] (zit. nach ORF a.a.O).

Aus dem Referat ging ebenso hervor, dass die meisten Menschen in der Wissenschaft aber keinen Religionsersatz sehen und mit der Unsicherheit wissenschaftlicher Forschung wenig Probleme haben:

Überraschenderweise wenig Probleme haben die Leute mit der Vorläufigkeit von Wissenschaft: „Das halten die Leute gut aus, bei der Kommunikation von Unsicherheit gibt wenig negative Effekte.“ (zit. nach ORF a.a.O).

Eine ganz andere Kategorie war dann der Beitrag des Kommunikationswissenschaftlers Jakob-Moritz Eberl, wo so ziemlich alle Klischees der Propaganda bedient wurden: Er spricht dort von einem wissenschaftsbezogenen Populismus und einer Subkultur, in der Wissenschaftler als elitäre Gruppe angesehen werden, welche auch gegen die Interessen der Durchschnittsbevölkerung arbeitet und dieser vorschreibt was Wahrheit ist. Verantwortlich dafür ist natürlich die FPÖ.

Was sind nun unsere grundsätzlichen methodischen Bedenken gegen eine derartige Sichtweise?

Eines der Grundprobleme liegt in dem Fehlen einer exakten Definition. Was genau ist für die Vortragenden ein Wissenschaftsskeptiker? Da die Intention dieser „Aufklärungskampagne“ die Pandemie im Fokus hat, lohnt es sich hier konkrete Fragen zu stellen.

Wenn Kritiker der Maßnahmen sich auf die Positionen von John Joannidis und Martin Sprenger berufen, was ist daran wissenschaftsskeptisch? Und wenn Menschen sich weigern sich eine gentechnikbasierten Impfstoff verabreichen zu lassen und dabei die diesbezüglichen Bedenken von Fachleuten Martin Haditsch teilen, was legitimiert dann sogenannte Aufklärer diese Personen als Wissenschaftsskeptiker zu titulieren?

Sprechen wir es offen aus: Die einzige Sünde dieser „Wissenschaftsskeptiker“ besteht darin, dass sie sich auf wissenschaftliche Positionen berufen, welche nicht im Interesse der Politik und ihrer Vasallen liegen!

Eine der wesentlichsten Fragen ist hier, wie diese sogenannten Experten, welche unreflektiert der Mainstreammeinung folgen, sich anmaßen können für „die Wissenschaft“ zu sprechen? Im Gegensatz zu der ach so dummen Bevölkerung, welche auch mit derartigen Veranstaltungen aufgeklärt werden muss, verwechseln unsere Experten offenbar Wissenschaft mit einer statischen und dogmatischen Wissenschaftsreligion als deren Inquisitoren sie eingesetzt sind. Es geht hier nicht um wissenschaftliche Aufklärung sondern vielmehr um eine quasireligiöse Gehirnwäsche und Indoktrinierung!

Wie dumm ist denn die Bevölkerung (also im ÖVP-Sprech: der Pöbel) wirklich mit ihrer sogenannten „Wissenschaftsskepsis“? Nun, unserer Auffassung nach braucht man kein abgeschlossenes Studium um zwischen der wirklichen Wissenschaft und dieser überaus peinlichen Wissenschaftsshow von Politik, Medien und diversen PR-Clowns zu unterscheiden. Dafür reicht der gesunde Menschenverstand, soweit dieser nicht durch Mainstreammedien-Konsum beeinträchtigt wird. Was konkret veranlasst die Bevölkerung zur sogenannten Wissenschaftsskepsis?

Da sind einmal unseriöse Versprechen zu nennen: Wer ein noch nicht ausreichend am Menschen getestetes Medikament als hundertprozentig sicher anpreist und ohne irgendwelche Daten das Eintreten von Langzeitnebenwirkungen ausschließt, gleicht einem Autoverkäufer, der dir 100 Jahre Garantie auf das Vehikel verspricht. Jeder normale Mensch weiß hier: Finger weg!

Es gehört ferner zum Basiswissen, dass in der Wissenschaft unterschiedliche Meinungen vertreten werden. Die Diskreditierung dieser Forscher durch Medien (wie z.B. die Pseudo-Aufklärer von der Faktenchecker-Fraktion) oder die staatlichen Behörden und die Ärztekammer lässt auch bei einfachem Menschen massive Zweifel an der Seriosität „der Wissenschaft“ aufkommen. Auffällig ist auch die Weigerung der Experten „der Wissenschaft“ sich einer öffentlichen Diskussion zu stellen. Ein Paradebeispiel ist hier wieder einmal Martin Moder, der sich aus Gründen der False Balance weigert an einer solchen Auseinandersetzung teilzunehmen [5]. Wir Mediziner wissen, dass „Experten“ wie Martin Moder gute Gründe haben eine solche Diskussion zu vermeiden, bei welcher er geringe Chancen hat die ersten Minuten zu überleben, viele Menschen in der Bevölkerung vermuten das nur. Ja liebe Mitbürger, es ist nur ein Gefühl, das ihr da in euch tragt, aber ihr liegt damit goldrichtig! Hier zu vertrauen ist ein Zeichen von Dummheit!

Last but not least ist es mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass die meisten dieser „Experten“ eine hohe Affinität zur Pharmaindustrie haben [6]. Es spricht nur für die Intelligenz des Pöbels wenn er diesen PR-Clowns misstraut.

Fassen wir zusammen: Das Hauptproblem der pandemiespezifischen „Wissenschaftsskepsis“ in Österreich liegt nicht an irgendeiner Partei oder der Dummheit des Pöbels. Die wirklichen Gründe liegen vielmehr in einer optimierungswürdigen akademischen Ausbildung, in den diversen Abhängigkeiten der Forscher und in der mangelhaften Kompetenz und Seriosität der „Experten“. Auf den Punkt gebracht: Aufklärungsarbeit mit PR-Clowns ist kontraproduktiv und teilweise ausgesprochen gefährlich (Wissenschaftskommunikator oder Manipulator ?)  Wir nehmen dieses Fazit als Arbeitsauftrag für unsere Aufklärungstätigkeit und bereiten schon einmal die nächsten Verleihungen vor. 

Referenzen:

  1. Online-Podiumsdiskussion zu Wissenschaftsskepsis: Wenn Vertrauen fehlt OeAD[]
  2. Online-Podiumsdiskussion zu Wissenschaftsskepsis: Wenn Vertrauen fehlt ORF[]
  3. Kampf gegen „erschreckende Wissenschaftsskepsis“[]
  4. Wie eine „Tischvorlage“ Politik gemacht hat[]
  5. „Science Buster“ Moder über Servus TV: „Das ist vollkommen verantwortungslos“[]
  6. Kommentar zum NEWS Artikel „Das Netz der Pharma-Industrie“[]

Hören Sie auf, Covid-19 als sozial gefährliche Krankheit einzustufen

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So der einleitende Titel des Artikles in der „Läkartidningen“ [1]. Es handelt sich dabei um die schwedische Ärtzezeitung in der der bevorstehende Paradigmenwechsel in Schweden im Umgang mit der vermeintlichen „Pandemie“ diskutiert wird. Ab dem 9. Februar 2022 sollen ein Großteil der ohnehin schon sehr milden Maßnahmen, initiiert durch Sozialministerin Lena Hallengren und Karin Tegmark Wisell, Generaldirektorin der schwedischen Gesundheitsbehörde, fallen. Diese argumentieren dahingehend:

Wir treffen die Einschätzung, dass wir dann (9. Februrar) den Höhepunkt der Infektionsausbreitung erreicht haben. Die Pläne waren genau durch diese neue Phase der Infektionsausbreitung motiviert, in der sich Schweden jetzt befindet.

Wir wägen die Maßnahmen gegen ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und die öffentliche Gesundheit im Allgemeinen ab und behalten sie nur so lange wie nötig bei.

Die größenwahnsinnigen Schwurbler die die Abschaffung der Maßnahmen – sofern überhaupt vorhanden –  aus Sicht der Medizin fordern sind Anders Björkman, Magnus Gisslén (Professoren für Infektionskrankheiten am Karolinska Institutet bzw. der Sahlgrenska Academy) und Johnny Ludvigsson (Seniorprofessor für Pädiatrie an der Universität Linköping). Alleine Institutionen wie Karolinska, Sahlgrenska und die Universität Linköping lassen einen ehrfürchtig aufhorchen. Dabei handelt es sich um internationale Topforschungsstätten die die medizinischen Universitäten Österreichs wie Krabbelstuben für Neugeborene aussehen lassen.

Die Mediziner hatten in einem Debattenartikel im „Dagens Nyheter“ über den zukünftigen Umgang mit SARS-CoV2 Infektionen diskutiert. Die Deklassifikation von Covid-19 auf eine Viruserkrankung im Gepräge der Influenza ist dabei Teil der Herangehensweise, wie auch eine Reduktion der PCR Tests und der Nachverfolgung von Erkrankungskette (Contact-Tracing), aber auch die Impfungen zu intensivieren bzw. Schnelltest stärker einzusetzen. Diese begründeten ihre Forderungen dahingehend:

Einschränkungen in der Gesellschaft müssen minimiert werden, da „zu übereifrige Maßnahmen zur Infektionskontrolle wesentliche gesellschaftliche Funktionen beeinträchtigen und Gefahr laufen, für die Gesellschaft gefährlicher zu werden als die Virusepidemie selbst, ohne mehr als einen marginalen Einfluss auf die Ausbreitung der Infektion zu haben“.

Etliche Staaten, wie die Schweiz, Italien und Spanien wollen mittlerweile dem schwedischen Erfolgsweg folgen und ebenfalls die Maßnahmen weitgehend fallen lassen. Auch hier hat man das Ende der Möglichkeiten die zur Verfügung stehen erkannt und akzeptiert, dass dieser Virus nun Teil unseres Lebens ist.

Ob Österreich – in seiner Hysterieblase gefangen – irgendwann wieder auf den Boden der Normalität zurückkehren wird oder kann ist dabei fraglich. Zu sehr werden die verantwortlichen Politiker immer noch von inkompetenten Wissenschaftlern, die teils von der Pandemiesituation profitieren (Kommentar zum NEWS Artikel „Das Netz der Pharma-Industrie“), hinter der Bühne dazu angehalten mit voller Kraft die Maßnahmen und die Verletzung der Grundrechte voranzutreiben.

Referenzen:

  1. Professoren: Hören Sie auf, Covid-19 als sozial gefährliche Krankheit einzustufen[]

Kommentar zum NEWS Artikel „Das Netz der Pharma-Industrie“

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Mit großer Freude konnten wir feststellen, dass mittlerweile auch den Mainstreammedien ein Licht aufgegangen ist und die Befangenheit der Berater der Bundesregierung zu den Themen Impfpflicht und Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe überprüft wird.

Wir selber bereiten schon seit längerem einen Artikel über dieses Thema vor, konnten diesen aber Aufgrund der umfangreichen Verstrickung vieler Mitglieder des Nationalen Impfgremium (NIG) und der Medizinischen Universität Wien (MUW) bis dato zu keinem befriedigendem Abschluss bringen. Nun wurde uns von der Boulevardzeitschrift NEWS diese Arbeit vorweggenommen [1]

Die Behauptung des Sozialministerium die Mitglieder des NIG und des Safetyboards würden keiner Befangenheit unterliegen ist geradezu lächerlich und unterstreicht nochmals das aufkeimende totalitäre und manipulative Gehabe der Bundesregierung und ihrer funktionellen Organe.

Auf der Internetplattform des Bundesministeriums f. Soziales Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) wird hierzu folgendes bemerkt:

Alle Mitglieder des Nationalen Impfgremiums geben regelmäßig eine Erklärung zu Interessenskonflikten (=Conflict of Interests) ab, keines der Mitglieder des Impfgremiums hat relevante Interessenskonflikte.“

Dr. Wiedermann-Schmidt kann, als Mitglied des NIG, mit einer Flut an Geldmitteln von der Pharmaindustrie für ihre Studien aufwarten. Nachzulesen ist ein Auszug ihrer Befangenheit auf der Seite des Robert Koch Institut (RKI) in dem Dr. Wiedermann-Schmidt als Mitglied der Ständige Impfkommission (STIKO), das Pendant des NIG in Deutschland, tätig ist. [2]

Hier eine kleine Zusammenfassung für Recherchefaule:

Surveillance: IPD-Pneumokokken bei Kindern < 5 Jahre
(2013-2017, Studienleiterin, gesponsert von Pfizer)

Phase II-a-Studie Hepatitis-B
(Viravaxx, ab 2018, Studienleiterin, gesponsert von Viravaxx AG)

Phase IV-Studie zu FSME-Impfstoff: (sc versus im)
(2012-2015, Studienleiterin, teilweise gesponsert von Baxter)

Phase IV-Studie zur Anwendung eines FSME-Impfstoffs bei Adipösen
(seit 2014, Studienleiterin, teilweise gesponsert von Baxter/ Pfizer)

Phase III-Studie zur Koadministration von JEV- und Tollwut-Impfstoffen
(seit 2015, Studienleiterin, gesponsert von Novartis/GSK)

Phase II-Studie zu einem Chikungunya-Impfstoff
(2017-2018, Studienleiterin, gesponsert von Themis Bioscience)

Phase I-Studie zu einem ZIKA-Impfstoff
(2018-2019, Studienleiterin, gesponsert von Themis Bioscience)

Inhaberschaft von Patenten, Lizenzen o.ä. an Impfstoffen oder Mitteln der spezifischen Prophylaxe, Aktienbesitz, sonstige finanzielle Beteiligungen an pU, außer Kleinaktionärs- oder Fondsanteile:

Krebsvakzine (Imugene, Australia) zur Impfung gegen Brust- und Magenkrebs (dzt in Phase II)

Berufliche Tätigkeiten bei einem pU (z.B. als Beschäftigter oder Mitglied geschäftsleitender Gremien wie z.B. Vorstand oder Aufsichtsrat): Chief Scientific Officer (CSO) von 05/2014-09/2018 bei Imugene (Krebsimmuntherapie)

Mitgliedschaft in bzw. Tätigkeiten für Beratungsgremien eines pU: Mitglied im Scientific Advisory Board von Imugene (Krebsimmuntherapie) seit 2014

Vorträge auf Fortbildungs- oder sonstigen Veranstaltungen auf Einladung, im Auftrag von oder mit Honorar von einem pU: mehrere Vorträge zu allgemeinen Impfthemen (ohne Produktbezug)

pU = Unternehmen, die Impfstoffe oder Mittel der spezifischen Prophylaxe entwickeln, herstellen oder vertreiben

Stand: 02.06.2021

Bei so einer vortrefflichen Liste wundert man sich dann allerdings nicht mehr das Wiedermann-Schmidt ein glühender Verfechter der Impfpflicht ist.

Das Statement von Dr. Herwig Kollaritsch im NEWS Artikel, dass Forschung ohne finanzielle Zuwendung durch Big Pharma nicht mehr möglich wäre, ist geradezu grotesk und lässt auf den geistigen Verfall des Pensionisten schließen. In der Realität kommen wir in der Forschung auch ohne diese Zuwendungen aus und können unsere Arbeit gut über die öffentlichen Förderungen bestreiten. Das Hauptproblem an der öffentlichen Förderung ist, dass man langwierige Antragsprozesse zu durchlaufen hat, die Anträge in internationalen Peer Reviews bewertet werden und final die Kompetenz des Antragstellers mit in die Waagschale geworfen wird, wenn es um die Entscheidung um die Verteilung der Fördergelder geht. Mediziner haben hier meistens nur wenig Chancen an Gelder zu kommen, da meist die entsprechende Kompetenz fehlt, die geplanten Projekt schlecht durchdacht sind, grobe Mängel im Studiendesign aufweisen oder im bestehender Form gar undurchführbar sind. Dann ist es natürlich leichter die Pharmaindustrie um einen Obolus zu bitten. Diese bietet in vielen Fällen fast formlos Gelder in großen Beträgen an ohne viel an Leistung zu erwarten, Hauptsache ist die eigenen Produkte werden in Publikationen positiv beleumundet. Wir kennen Fälle in denen kritischen Wissenschaftlern die finanzielle Unterstützung durch die Pharmaindustrie entzogen wurde, weil sich die Ergebnisse der Studie ungünstig auf die Vermarktung des Produkts ausgewirkt hätten.

Leider stellt die Recherche von NEWS nur die Spitze des Eisberges, einem großen Netzwerk das schwerpunktmäßig an der MUW angesiedelt ist, dar auf dem öffentlichkeitsgeile Opportunisten die vermeintliche „Pandemie“ gewinnbringend ausschlachten. Hier nur ein paar Namen des Netzwerk zu nennen:

Markus Müller – Rektor der MUW
(Österreich Impft Kampagne, PR-Clown für die Bundesregierung)

Oswald Wagner – Vizerektor der MUW
(PR-Clown für die Bundesregierung)

Ursula Wiedermann-Schmidt
(NIG, MUW PR-Clown für den ORF, Österreich Impft Kampagne)

Herwig Kollaritsch
(NIG, MUW PR-Clown für den ORF, Österreich Impft Kampagne)

Monika Redlberger-Fritz
(MUW PR-Clown für den ORF)

Hans-Peter Hutter
(MUW PR-Clown für den ORF)

Stefan Turner
(MUW Statistiker, PR-Clown für den ORF)

Peter Klimek
(MUW Statistiker,, PR-Clown für den ORF)

Florian Thalhammer
(Epidemiearzt der MUW, MUW PR-Clown für den ORF)

Elisabeth Puchhammer-Stöckl
(MUW PR-Clown für den ORF)

Pamela Rendi-Wagner
(Kennen wir alle, genereller PR-Clown)

Ja, Sie lesen richtig auch unsere „… wie sie vielleicht wissen bin ich Ärztin …“ – SPÖ Klubobfrau ist ein Keim des MUW Gewächshauses und hat sich ebenfalls, in Zusammenarbeit mit Kollaritsch und Wiedermann-Schmidt, ihre Impfstudien von der Pharmaindustrie finanzieren lassen. Das erklärt den aggressiven Weg in Richtung Impfpflicht den die linke Fraktion unserer Regierung mit Volldampf durchpeitscht.

Sowohl Wiedermann-Schmidt als auch Herwig Kollaritsch sind mit Markus Müller (ebenfalls an Studien mit Wiedermann beteiligt) im „Österreich-Impft Forum“ vertreten und erklären der Bevölkerung mit hinreichender Inkompetenz „… die Impfstoffe sind zu 100% wirksam und gut verträglich …“. Wem dieser gehirnlose Spruch mittlerweile keinen Brechreiz verursacht ist hartgesotten. Hier wird der Bevölkerung von den MUW Medizinern nachweislich frech ins Gesicht gelogen und das sollte rechtliche Konsequenzen für die Beteiligten haben.

Herwig Kollaritsch ist ebenfalls mit der Ikone der Inkompetenz Dr. Florian Thalhammer, seines Zeichens Epidemiearzt an der MUW, auf einer grotesk anmutenden Seite tätig https://infektiologie.co.at/ auf der er von Pfizer gesponsert Vorträge über die Notwendigkeit der Vakzinierung von Kindern hält [3].

Personen welche die aktuellen Impfstoffe für bedenklich halten werden dabei mit folgenden Spruch abgeurteilt:

„Während sich Viren leicht in schwachen Körpern ausbreiten, passiert das Gleiche mit Verschwörungstheorien in schwachen Geistern. Besonders wenn Antikörper in Form von Bildung fehlen.“

So könnten wir jetzt seitenweise weitermachen, werden uns aber zurücklehnen und den hoffentlich eintretenden Schneeballeffekt genüsslich weiter beobachten.

Referenzen:

  1. Das Netz der Pharma-Industrie • NEWS.AT[]
  2. Wiedermann-Schmidt Selbstauskunft RKI / STIKO[]
  3. COVID-19 Impfung von Kindern – dürfen, sollen oder müssen?[]

Cum hoc ergo propter hoc Karli?

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Neulich lässt uns in den Nachrichten der ehemalige Kettenhund von Sebastian Kurz – der sich nun anschickt unser Kanzler zu sein – wissen, dass er sich zwar das gemeine Virus aller Sicherheitsvorschriften zum Trotz im Kanzleramt eingefangen hat (wir wollen ihm mal seine Geschichte so abkaufen), aber Gott Lob, hat er sich auch schon den Booster verpassen lassen. Deswegen ist er vollkommen symptomfrei, darf weiter sein Unwesen im Amt treiben und Pressestunden abhalten. Wie verantwortungslos von Dir Karli, so wichtig bist Du dann auch wieder nicht. Nun ja, manche Leute sind gleicher. Während ich diese Worte schreibe sitzt ich unter vergleichbaren Bedingungen in meiner Wohnung und warte auf die Möglichkeit mich endlich „raustesten“ zu können. Kann ich es doch kaum erwarten wieder meinen Pflichten als Arbeitnehmer nachkommen zu können, um das Establishment stützen zu können das uns so hervorragend bevormundet.

Warum Cum hoc ergo propter hoc werden sie sich fragen. Es handelt sich hier nicht um das berühmte Gulaschu von Josef Hader, sondern um einen vereinfachten kausalen Fehlschluss, der sich aus der Fehlannahme Post hoc ergo propter hoc ergibt, bei dem man einer Scheinkorrelation aufsitzt. Ein Fehler der erstaunlich oft in schlecht geplanten medizinischen Studien und naturwissenschaftlichen Arbeiten vorzufinden ist.

Ein Klassiker der Post hoc Behauptungen ist z.B. die Feststellung, dass die Geburtenrate in Deutschland mit der Anzahl der brütenden Storchenpaare korreliert und deswegen zur Fehlannahme führt der Storch würde das Kindlein bringt. Es besteht also der grundlegende Irrtum darin, dass eine Korrelation einem kausalen Zusammenhang unterliegt.

Lieber Karli, auch wenn Du denkst – oder zumindest der Bevölkerung suggerieren willst – dass Du nur wegen dem Booster nicht schwer erkrankt bist, dann transportierst Du eine Cum hoc Behauptung, da der kausale Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung rein statistisch definiert ist. Immer nach dem Motto A kann B mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit beeinflussen, dann bleibt aber natürlich auch noch genug Raum das dem nicht so ist. Da keine Möglichkeit besteht zu erfahren ob Du in einer parallelen Realität nicht auch ohne Impfung oder Booster symptomlos gewesen wärst, ist Deine Aussage wissenschaftlich nicht einmal für die Würste, sondern schlicht und ergreifen falsch. Man kann von einem kleinen Militaristen wie Nehammer nicht mehr erwarten, da er mit großer Wahrscheinlichkeit über diese Spitzfindigkeiten bei Peter Filzmaiers „wie lenke ich die Massen“ – Rhetorikkurs nichts gelernt hat. Deswegen wollen wir ihm diesen kleinen Lapsus vergeben.

Dieser Fall zeigt allerdings sehr schön wie effizient die Propagandamaschinerie der Regierung arbeitet. Dieser Kausalfehler ist Grundbestandteil des Narrativ und selbst hochrangige Mitglieder der Regierung glauben den Schwachsinn den sie in ihrer selbst generierten Realitätsblase propagieren. Die Bevölkerung ist dann natürlich nicht davor gefeit diese fehlerhaften Ansichten in ihr Weltbild einzubauen. Wie oft habe ich schon, wenn jemand mit einem leichten Husten und Gliederschmerzen in die Quarantäne musste, den Spruch gehört „na Gott sei Dank ist er geimpft, sonst wäre er auf der Intensivstation gelandet“.