Gartlehners Sumpf und das Goldene Brett

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Über welches Niveau die GWUP verfügt, hat sie wieder einmal bei der Verleihung des Goldenen Bretts 2023 bewiesen[1]. Ich will mich nicht über die Veranstaltung oder den Begründer und intellektuellen Flachwurzler des Preises Michael Horak im genaueren auslassen, das wurde schon von den meisten freien Medien erledigt, mein Augenmerk richtet sich auf ein kleineres Netzwerk um die GWUP, das sich besonders in Sachen wissenschaftlicher Beratung und Public Relations auszeichnet, speziell will ich auf zwei Personen eingehen, die für die Verleihung mit verantwortlich zeichnen. Eigentlich wollte ich gar keinen Artikel verfassen, um nicht noch extra Werbung für diesen pseudowissenschaftlichen Verein zu machen, aber bei so viel Präpotenz kann ich mich dann auch nicht zurückhalten.

Speziell geht es mir einerseits um Gerald Gartlehner, der sich in einer Art und Weise in der Verleihung gebärdet hat, dass einem nicht ganz klar ist, ob es sich bei ihm um den viel zitierten „Wissenschaftler“ handelt oder um einen hormongesteuerten Pubertierenden. Gartlehner selbst trägt gerne das Banner der Wissenschaftlichkeit vor sich her. Wenn es um die Denunzierung Anderer geht, fällt es ihm aber offensichtlich schwer, triftige Gründe für seine Anklagen vorzubringen. Dann wirkt eine durch ihn „Moder“ierte Verleihung des Bretts an Ferdinand Wegscheider von ServusTV wie die öffentliche Hinrichtung eines Hofnarren, der beschuldigt wurde mit dem Teufel im Bunde zu stehen, weil er es gewagt hat, sich satirisch über die Politiker und Experten des Landes zu äußern. Gartlehner, der selber zur grotesken Ikone der Umsetzung harter Maßnahmen in Österreich geartet ist und sich in der „Pandemie“ so manche Fehlprognosen und Schnitzer erlaubt hat, sieht offensichtlich nur die Mängel ungeliebter Meinungsgegner. Selber scheint er sich aber keiner Schuld bewusst zu sein.

Er hatte mit seinen leichtfertigen Schlüssen und Aussagen zu Maßnahmen, die in der „Pandemie“ schon höchst umstritten waren, das Schicksal von Millionen negativ beeinflusst. Damals waren die Maßnahmen in keinster Weise Evidenz basiert und erwiesen sich retrospektiv als unnötig, weil sie sich als weitgehend wirkungslos oder teilweise sogar fahrlässig herausstellt haben. Von psychischen Schäden, unterlassenen Operationen, unterlassenen Krebstherapien etc. ganz abgesehen. Dabei finde ich Gartlehners ambivalentes Verhältnis zum freien wissenschaftlichen Diskurs und der Tatsache, dass er die Nestwärme von Organisationen wie der WHO sucht, die ein autoritäres wissenschaftliches Meinungsbild forcieren, einer näheren Betrachtung wert.

We own the Science! 

Gertlehner als Allgemeinmediziner und Epidemiologe (Public Health Mediziner) hat in seinem wissenschaftlichen Leben – erweckt es zumindest den Eindruck anhand der Literatur – hauptsächlich Zahlen herum geschoben. Echte wissenschaftliche Arbeit konnte ich in seinem Lebenswerk eigentlich keine entdecken, hauptsächlich randomisierte Studien und Metaanalysen, das positioniert ihn stark unter den Statistikern wie Popper, Klimek oder Thurner. Es hätte mich auch gewundert, wenn ein Allgemeinmediziner irgendwelche echten wissenschaftlichen Leistungen vorzuweisen hätte. Des Weiteren ist er ein Hansdampf in allen Gassen, der zu jedem Thema etwas zu sagen hat.

Erstaunlich was ein Allgemeinmediziner so alles für Kernkompetenzen hat. Er erinnert damit an einen anderen oberösterreichischen Mediziner, der ebenfalls zu jedem Schmarren befragt wurde und zu jedem Thema außerhalb seiner Kompetenz Bescheid wusste, Markus Hengstschläger. Umso mehr wundert es mich bei der Betrachtung Gartlehners Leistungen, dass er so hoch gelobt wird. Ein Umstand der wahrscheinlich auf seine Zitate in der Literatur zurückzuführen ist. Das ist ein alter Trick der Mediziner, um den eigenen Zitatindex nach oben zu treiben und wird von diesen tatsächlich als Wissenschaft bezeichnet. Wissenschaft wurde dabei aber nie betrieben. Metastudien sind, je nach Umfang und Qualität, schnell zusammengestellt und publiziert. Wenn man dann einmal den Fuß in der Türe eines Journals hat, kann man übermäßig viele Arbeiten pro Jahr im Roundabout Verfahren veröffentlichen, bei dem sich die Autoren an den relevanten Autorenpositionen im Artikel abwechseln. Ähnliches gilt für halbgare klinische Studien, die retrospektiv aus den Datenbanken der Spitäler gesaugt werden und über Bias und Confounding stolpern. So kann auch gezielt der Einflussfaktor von Zeitschriften nach oben getrieben werden, Mediziner zitieren gerne Metastudien. Zielt man persönlich auf einen hohen Zitatindex ab, würde man wohl so agieren. Mit so einer Publikationsmaschinerie kann man in der „echten Wissenschaft“ der Grundlagenforschung natürlich nicht mithalten.

Die Cochrane Collaboration

Gartlehner, der seine Professur an den Donau Universität 2008 antrat, benannte seine Abteilung 2017 in „WHO Collaborating Centre for Evidence-based Medicine“ um. Damit wäre auch schon klar woher der Wind weht. Fast zeitgleich zur Installation von Gartlehner an der Donau Universität Krems fand die Gründung des Cochrane Instituts Österreich statt, dessen leitender Direktor Gartlehner seit Anbeginn ist. Finanziert wird das Cochrane Institut Österreich unter anderem vom österreichischen Staat, der Donau-Universität Krems und – wer hätte es erwartet – der WHO. Wer heute immer noch denkt, die WHO wäre ein wohlwollender, selbstloser Verein der globalen Gesundheitsversorgung, denkt wahrscheinlich die römisch-katholische Kirche wäre ähnlich selbstlos.

So schreibt lässt sich bei Cochrane nachlesen:

Cochrane setzt sich seit 30 Jahren dafür ein, dass Entscheidungen in der Gesundheitsversorgung besser werden. Autorinnen und Autoren von Cochrane Reviews sammeln die besten wissenschaftlichen Studien und fassen sie zusammen. Damit schaffen sie ausgewogene Grundlagen für gesundheitsrelevante Entscheidungen. Zur Arbeit von Cochrane tragen Mitglieder und Unterstützer/innen aus über 130 Ländern bei, um Gesundheitsinformationen bereitzustellen, die zuverlässig, zugänglich und frei von kommerziellen Sponsorengeldern und anderen Interessenkonflikten sind.

Weiters kann man zu den allgemeinen finanziellen Förderern lesen:

  • Mehr als 1 Million britische Pfund
    National Institute for Health Research (UK)
    Danish Health Authorities (Dänemark)
  • 500.000 bis 1 Million britische Pfund
    Bundesministerium für Gesundheit (Deutschland)
    National Health and Medical Research Council (Australien)
    National Institutes of Health (USA)
    Health Research Board (Irland) / Public Health Agency, Health and Social Care Research and Development (Nordirland)
    South African Medical Research Council (Südafrika)
    Cochrane Charity (zentrale Mittel, die in der Organisation vergeben werden)
    Weltgesundheitsorganisation (WHO)
  • 100.000 bis 500.000 britische Pfund
    Foreign, Commonwealth and Development Office (UK)
    Direction générale de l’offre de soins (Frankreich)
    Ministry of Health, Social Services and Equality (Spanien)
    Chief Scientist Office (Schottland)
    Ministerium für Gesundheit (Neuseeland)
    Ministerium für Gesundheit, British Columbia (Kanada)
    McMaster University (Kanada)
    Norwegian Agency for Development Cooperation (Norwegen)
    Gesundheits- und Sozialfonds, Niederösterreich (Österreich)
    Amsterdam University Medical Center (Niederlande)
    Institut National du Cancer (Frankreich)
    Ministerium für Gesundheit (Österreich)

Das wäre es wohl zu dem Thema Unabhängigkeit von Cochrane. Cochrane stand einst für eine wissenschaftlich fundierte, evidenzbildende Organisation. Wenn man heute jedoch einen Hinweis in den Medien hört Cochrane hätte sich zu einem Gesundheitsthema geäußert, sollten bereits die Alarmglocken läuten.

Cochrane im Würgegriff der Korruption

Besonders bestürzend ist der Zustand, in dem sich Cochrane mittlerweile befindet. Ein alarmierendes Ereignis im Jahr 2018, das in der wissenschaftlichen Welt ein Erdbeben ausgelöst hat, legte den desolaten und durch Dritte infiltrierten Zustand der Organisation offen. Der Dänische Medizinforscher Peter Christian Gøtzsche, ein ewiger Querulant und Querdenker, der sich unentwegt dem immer stärker werdenden Versuch der Medizin und Pharmaindustrie durch manipulierte Studien ihre Interessen durchzusetzen entgegensetzte, wurde mit einer fadenscheinigen Argumentation in einem Schauprozess aus dem obersten Gremium der Cochrane Collaboration ausgeschlossen. Gøtzsche war selber seit 1993 Direktor des Nordic Cochrane Center und Mitbegründer der Cochrane Collabortion und hatte im Rahmen seiner unermüdlichen Arbeit etlich Studien, wie z.B. jene der EMA zu Nebenwirkungen (Complex Regional Pain Syndrome, posturale orthostatische Tachykardiesyndrom) des HPV Impfstoffs, die suggeriert, dass dieser nebenwirkungsfrei wäre, als falsch identifiziert. Ja sie lesen richtig die EMA fälscht Studien. Also offensichtlich ein Versuch der EMA, den HPV Impfstoff für die Pharmaindustrie freizuschießen. Unter anderem publizierte Gøtzsche Bücher wie “Deadly medicines and organised crime: How big pharma has corrupted health care”, deren Inhalt heute wohl vor allem durch Vereine wie der GWUP und „Experten“ wie Gartlehner, als Schwurbelei abgetan werden würden.

Als Gøtzsche aus dem Gremium ausgeschlossen wurde, kam es zu einer Protestnote, die den Ausstieg mehrerer Mitglieder aus dem Cochrane Governing Board zu Folge hatte. In führender Position Gerald Gartlehner[2].

Aussagen einiger Governing Board Mitglieder bringen den Status der Cochrane auf den Punkt[3]

“The contention that Cochrane has been publishing reviews that are mainly beneficial to the sponsors of these interventions is probably a fact, if your review is made up of studies which are biased and in some cases are ghost written or the studies are cherry picked and you don’t take that into account in your review, then its garbage in and garbage out – its just that the ‘garbage out’ is systematically synthesised with a nice little Cochrane logo on it”.

“Cochrane has become too sensitive to criticism of the pharmaceutical industry … they don’t believe in democratic plural science … Good governance of science always requires open debates. The prestige of a scientific institution has to do with its ability to manage critical debates, not censor them”.

Gøtzsche meint zusätzlich[4]:

Gøtzsche has said that the organisation now has “a moral governance crisis” and has entered an “uncharted territory of crisis and lack of strategic direction.” He added that no clear reason was given for his expulsion aside from his being accused of bringing Cochrane into disrepute.

Other charges made by Gøtzsche were that Cochrane has a top-down authoritarian culture, that the Nordic centre has been threatened with scientific censorship and even closure, that the board has stalled on his proposal to exclude from Cochrane reviews anybody with a financial conflict of interest, and that “there is stronger and stronger resistance to anything that could bother pharmaceutical industry interests.

“Cochrane has become too sensitive to criticism of the pharmaceutical industry”, says one board member. Insiders say a ‘possible concern’ might be that Cochrane fears that Gøtzsche’s criticism of the HPV vaccines review would negatively impact its sponsorship from the Bill & Melinda Gates Foundation.

Furthermore, Gøtzsche says that Cochrane’s policy regarding the conflicts of interest of the authors of reviews is inadequate. “I proposed a year ago that there should be no authors of Cochrane reviews that have financial conflicts of interests with companies related to the products considered in the reviews,” says Gøtzsche “But Cochrane did nothing about it”. Currently, Cochrane allows up to half of the authors on a review to have conflicts of interest, a policy that is widely criticized by insiders, and largely unknown to the public.

Einblicke, die auf erschreckende Weise zeigen, wie stark der Einfluss der Pharmaindustrie auf die vermeintlich unabhängige Wissenschaft geworden ist. Rezente Studienbewertungen von Cochraine sind somit als befangen zu bewerten und können nicht guten Wissens zitiert werden. Daher kann auch Gartlehner, der sich im Dunstkreis der „usual suspects“ herumtreibt, nicht mehr als unabhängig angesehen werden.

Ist Gartlehner tatsächlich der gleiche Mann, der sich für die Unabhängigkeit in die Bresche geworfen hat und sich dann in Wien das Stelldichein mit den Flachwurzlern der GWUP geleistet hat? Meinungsgegner denunzieren und das ohne wissenschaftliche Argumente vorzubringen, sondern eine lächerliche Aufzählung von Aspekten zu verlesen die der GWUP nicht in den Kram passten, wirkte alles in allem in der Brettverleihung wie der Schauprozeß gegen Gøtzsche. 

Warum schreibe ich von Cochrane und Gøtzsche im Zusammenhang mit der GWUP und Gartlehner? Ich wollte Licht auf Gartlehner und sein Umfeld werfen, um zu zeigen, wie der Typ tickt und mit wem er zusammenspielt. Irgendwo scheint er offensichtlich falsch abgebogen zu sein oder hat sich ganz einfach wie Rene Schröder von der GWUP instrumentalisieren lassen. Egal welcher Punkt zutrifft, es lässt ihn auf jeden Fall in keinem besonders seriösen Licht erscheinen. Selbst, sollte er einmal ein Mediziner mit einer aufrichtigen Haltung zur Wahrheit gewesen sein, ist er heute nur mehr als Kettenhund der autoritären und korrupten österreichischen Bundesregierung und der WHO anzusehen.

Das bringt mich nach langer Rede auf des Pudels Kern und wir müssen uns wieder mit den der Wahrheit verpflichteten Mainstream Medien und ihren unabhängigen und objektiven Schreiberlingen auseinandersetzten. Neben Gartlehner gibt es nun noch eine weitere Person, die sich im Unrat der GWUP wälzt. Alwin Schönberger, Journalist der österreichisch Zeitschrift Profil und offensichtlich das Sprachrohr der GWUP und sonstiger Vereine, die den Kampf gegen die vermeintlichen Schwurbler, Querdenker und Rechtsradikalen aufgenommen haben. Schönberger hatte sich unentwegt während der „Pandemie“ an der Aufhetzung und Desinformation der Bevölkerung beteiligt und Artikel verfasst, deren Inhalt nachweislich falsch war (Profil Artikel – Experten: Kein Zusammenhang zwischen AstraZeneca-Impfung und Thrombosen)[5], retrospektive Korrekturen oder offizielle Richtigstellungen fanden nie statt.

Hier ein aktueller Auszug aus dem Astra Zeneca Vaxzevria Impfstoff Beipacktext[6]:

Thrombozytopenien und Gerinnungsstörungen

  • Gehen Sie bei der Impfung von Personen mit Thrombozytopenie, Gerinnungsstörungen und/oder Antikoagulationstherapie mit Vorsicht vor, da wie bei anderen intramuskulären Injektionen nach der Verabreichung Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.
  • Eine Kombination von Thrombosen und Thrombozytopenie, manchmal begleitet von Blutungen, wurde in sehr seltenen Fällen nach der Verabreichung von Vaxzevria (COVID-19 Vaccine AstraZeneca) beobachtet.
  • Dies beinhaltet schwerwiegende Fälle von venösen Thrombosen, auch solche an ungewöhnlichen Stellen wie zerebrale Sinusvenenthrombosen, mesenterische Venenthrombosen sowie arterielle Thrombosen, begleitet von Thrombozytopenie.
  • Achten Sie auf Anzeichen und Symptome thromboembolischer Ereignisse und/oder Thrombozytopenien.
  • Weisen Sie den Impfempfänger darauf hin, sofort medizinisches Hilfe aufzusuchen, wenn er/sie eines oder mehrere der folgenden Symptome entwickelt:
    o Kurzatmigkeit
    o Brustschmerzen
    o geschwollene Beine
    o anhaltende Bauchschmerzen
    o starke oder anhaltende Kopfschmerzen
    o verschwommenes Sehen
    o Einblutungen in die Haut (Petechien) abseits der Einstichstelle

Es lässt vermuten, dass Schönberger solchen Unsinn verfasst, weil er offensichtlich:

  • a.) keinen blassen Tau von Wissenschaft hat
  • b.) von falschen „Wissenschaftlern“ wie Moder, Aigner und Gruber von der GWUP bzw. von befangenen bzw. beauftragten Wissenschaftlern wie Gartlehner beraten wird
  • c.) zuviel „Peter Moosleitners interessantes Magazin“ liest (Schmerz induzierendes populärwissenschaftliches Printmedium „P.M.“ Anm. d. Aut.) und denkt deswegen wissenschaftlich gebildet zu sein

Das geistige Niveau des digitalen Tintenklecksers lässt sich an seinem Kommentar über die Goldene Brettverleihung und der Störaktion der GGI erahnen und ist dem der GWUP wohl gleichzusetzen[7]:

„In Einzelgesprächen, heißt es oft, seien diese Personen eh ganz vernünftig und wirkten überhaupt nicht radikal. Das mag stimmen, nützt aber offenbar wenig, wenn die Gruppendynamik so richtig in Fahrt kommt und sich zum Mob aufschaukelt. Es gibt hässliche Beispiele dafür in der Geschichte, speziell in Österreich.“

Ob Schönberger damit wirklich den Nationalsozialismus und die Judenverfolgungen meinte oder die Volksverhetzung durch die Bundesregierung und Mainstreammedien in der „Pandemie“, ist schwer zu extrahieren, niveaulos wie Schönberger ist, meinte er wohl ersteres. Jemand, der so eine gehässige, faschistoide Grundeinstellung hat, hat meiner Meinung nach nichts in einem staatlich geförderten Print- bzw. Onlinemedium verloren. Die Zeitschrift Profil erhielt zwar nicht soviel Förderungen wie die meisten anderen Hetzblätter, lag aber 2020 immer hin noch bei 333.000 Euro.

Dass die GGI die Veranstaltung der Goldenen Brett Verleihung gestört hat ist ein kindlicher Zugang der dem Bobogedanken der Grünen entspricht und das relativ schwachbrüstige Live Statement der Pressesprecherin der GGI Nora Summer auf der Bühne, unterstreicht nochmals den geistig unreifen Charakter der Gruppierung. Aber zumindest unternimmt die GGI proaktiv etwas gegen den geistigen Flachwurzlerverein der GWUP.

Von Verhetzung oder Nationalsozialismus sind wir hier weit entfernt, der einzige der Hetze betreibt ist wie immer Schönberger. Im Gegenteil, man sollte jemandem, der sich für die Freiheit der Bevölkerung und gegen ein autoritäres System einsetzt und dann noch den Mumm hat, sich gegen den skrupellosen, politischen Opportunismus der eigenen Partei zu stellen, Respekt zollen.

Neben der geistig, schriftlichen Entgleisung Schönbergers über die Verleihung lässt sich ein roter Faden in seiner Berichterstattung nachvollziehen, der einen unschönen GWUP Odor hinterlässt, es riecht nach Moder. Hier gibt es wie zuvor erwähnt falsche Berichterstattung zum Vektor Impfstoff von Astra Zeneca zu lesen, einen Aufruf zur Freigabe der „grünen Gentechnik“ unter dem Motto „fragen doch die Wissenschaft“[8], in dem er empfiehlt, doch Wissenschaftler zur dem Thema zu befragen, die tagtäglich molekularbiologisch arbeiten.

Alwin, in der Liste der sogenannten „Wissenschaftler“ befinden sich gerade einmal drei Personen, die molekularbiologisches Fachwissen besitzen und von denen steht seit 30 Jahren keiner mehr im Labor und arbeitet tatsächlich mit der Technologie, kann also de facto keine Gefahrenelemente einer Technologie ausmachen (ich allerdings schon und mein Kommentar zu diesem Thema kann man unter Gentechnik: Gestern, Heute, Morgen nachlesen). Soweit sollte man schon recherchieren.

Alleine, dass hier Personen wie Faßmann, Knoll, Seidler und Co unterschrieben haben, die nicht weiter von der Thematik entfernt sein könnten, unterstreicht, wie lachhaft diese Petition ist, und riecht nach organisierter Manipulation. Müsste ich ins blaue tippen, würde ich Veronika Sexl als Drahtzieher einer solchen Idioterei vermuten. Die gute Frau war schon von 30 Jahren eine skrupellose Person, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht war, sie würde wohl für einen leichteren Zugang zu genetischen Manipulationen im Tierversuch alles unterschreiben. Dass sich die österreichische Akademie der Wissenschaften, die schon in der „Pandemie“ aggressiv Propaganda für den „wissenschaftlichen“ Konsensus geleistet hat, für so eine Fahrlässigkeit hergibt und das unter der Leitung eines Flachwurzlers wie Faßmann, ist eigentlich schockierend und zeigt, wo die Akademie mittlerweile ethisch positioniert ist.

Wieder muss man sich vor Augen halten: diese Personen repräsentieren nicht die Wissenschaft oder den wissenschaftlichen Konsens und sprechen auch nicht für alle Wissenschaftler, sondern geben ihre persönliche Meinung ab. Die meisten von ihnen sind nicht durch wissenschaftliche Leistungen, sondern durch Opportunismus und mafiöse Netzwerke in die aktuellen Positionen gekommen, stellen daher auch nicht die Creme de la Creme der Wissenschaft dar, sondern bestenfalls den Gipfel der Freunderlwirtschaft.

Alleine diese Artikel beweisen, wie beeinflusst und schlecht recherchiert die Berichterstattungen von Schönberger sind. Zum Abschluss komme ich noch zur letzten Schönberger Propagandaschrift[9]. Die Stanfordstudie zur Effektivität harten Lockdowns in der „Pandemie“, die unter Ioannidis publiziert wurde. Ich hoffe, hier laufen die Fäden, die ich vorher sorgfältig ausgeworfen habe, wieder zusammen. Neben haltlosen Anschuldigungen, die auch hier wieder nur mit Schlagworten untermauert wurden, wird von Gartlehner und Schönberger verzweifelt versucht die Arbeit von Ioannidis Kollegen zu diskreditieren. Die Analyse der Cochrane können wir getrost außen vorlassen, nachdem wir wissen, dass hier Big Pharma, staatliche Orgnaisationen und die Bill & Melinda Gatesstiftung über die WHO Hintertür Einzug gehalten hat. Klar ist, dass Gartlehner mit seinem übergroßen Ego, einem Wissenschaftler, der ihn auf der globalwissenschaftlichen Ebene förmlich pulverisiert (Ioannidis hat einen h-Index von beeindruckenden 186) einen Prügel vor die Füße werfen will, vor allem, wenn dieser durch eine Studie seine Empfehlungen für harte Maßnahmen in Frage stellt. Ioannidis Gruppe wird in dieser Studie vorgeworfen, verzerrend zu wirken und die Studie nicht akkurat durchgeführt zu haben. Weiters soll die Analyse methodisch undurchsichtig sein und mangelnde Dateneinsicht vorliegen. Haaresträubender Unsinn. Es stehen alle Daten und Protokolle bzw. Programme, die für die Analyse der Studie verwendet wurden, auf der EJCI Seite als Download zur Verfügung. Bis jetzt wurde das Paper auch nicht zurückgezogen oder von EJCI anhand der Kritik von Gartlehner entfernt. Also scheint es, bis auf die schwachbrüstige Argumentationskette von Gartlehner und Kollegen in einem 30 Zeiler in der hochkarätigen (Achtung Sarkasmus) „Zeitschift für Allgemeinmedizin“, ohne Angaben exakter wissenschaftlicher Methodik unter der die Bewertung stattfand, keine wirklich relevanten Kritiken zu geben. Mehr liest sich der Wortlaut der Analyse: „Ich und meine vertrauenswürdigen Kumpels haben die Arbeit bewertet und wir finden sie nach den von uns aufgestellten Punkten unzureichend“. Alle Autoren der Arbeit hatten ein großes Interesse daran die Arbeit zu diskreditieren um ihren respektiven Bundesregierungen die Stolpersteine für harte Maßnahmen aus dem Weg zu räumen. Wie McCarthy zeigte: kritische Stimmen müssen schon im Keim erstickt werden. Öffentliche Diskreditierung ist wirkungsvoll und schädigt dauerhaft die Glaubhaftigkeit des moralischen Gegners.

Interessant war für mich, dass die Arbeit des Imperial College (Stanford vs Imperial College Studie) keiner so aufopfernden Analyse durch Gartlehner und Kumpels unterzogen wurde, diese aber auf wirklich schlechtem Datenmaterial und Studiendesign beruhte und den harten Maßnahmen das Überleben von Millionen in den ersten paar Monaten der „Pandemie“ in Europa zuschrieb. Auch von Schöneberger konnte man keine Kritik an der Imperial College Studie oder am Positionspapier von Markus Müller (Rektor der Medizinischen Universität Wien) et al zu den prognostizierten Todeszahlen in Österreich lesen (Stanford vs Imperial College Studie). Ob Metaanalyst Gartlehner ganz einfach nur mit zweierlei Maß misst oder die Analyse sogar eine Auftragsarbeit des Establishments war ist natürlich nicht nachvollziehbar. Schönberger (und/oder Gartlehner, wer weiß das schon bei dem minderwertigen Profil Geschmiere) argumentieren, dass in der Stanford Studie die Vergleiche zwischen den gewählten Ländern hinken. Wenn schon die unverantwortlichen Schweden mit in der Studie sind, warum werden diese nicht mit anderen skandinavischen Ländern verglichen, wie zum Beispiel Norwegen. Gesagt, getan, Alwin.

Der skandinavische Weg

Norwegen hat unter den europäischen Ländern besonders weiche Maßnahmen angelegt. Bis auf eine Einreisesperre für Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung und einem Ausschankverbot für Alkohol, gab es schlimmsten Falls die kurzfristige Sperrung öffentlicher Gebäude. Masken gab es lange nicht und wurden erst Ende 2021 zum Selbstschutz empfohlen, Ausgangsperren bzw. Lockdowns gab es überhaupt keine. Wir haben hier also zwei Länder die sich recht ähnlich verhalten haben. Trotz des Einreiseverbots nach Norwegen war die Verteilung der Virustypen über die „Pandemie“ ident mit der Schwedens (Fig.2a,Fig.2b), die Anzahl der Infektionen per Million Bevölkerung war dient (Fig.1a) mit der Schwedens, einzig und alleine die Schweden hatten eine etwas höhere Sterblichkeit als die Norweger zu verzeichnen (Fig.1b). Ist diese erhöhte Sterblichkeit auf die Maßnahmen zurückzuführen? Wohl kaum, da die Anzahl der Infektionen pro Million in beiden Ländern gleich war.

Corona Infektionen Cumulativ Norwegen Schweden
Figure 1a
Corona Tote Cumulativ Norwegen Schweden
Figure 1b

Um gleich einmal im Vorfeld mit dem Bevölkerungsdichtemythos als Argumentation der Maßnahmenbefürworter aufzuräumen, sowohl in Norwegen als auch in Schweden sind ca. 85% der Bevölkerung in den Urbanen Zonen angesiedelt. In Österreich sind es tatsächlich nur 66%, in Schweden leben also 85% der Bevölkerung auf 1% der Staatsfläche. Sogar die Besiedelungsdichte in den größten Städten Norwegens und Schwedens liegt vergleichbar vor und ist höher als in den größten Städten Österreichs. Damit wäre das leidige Thema Bevölkerungsdichte wohl vom Tisch.

Gestorben wurde und wird an Covid-19 in Europa ab ca. 60+. Schweden verfügt über eine durchschnittlich überalterte Bevölkerung mit ca. 20% 60+, während in Norwegens Bevölkerung „nur“ 15% der Bevölkerung über 60 Jahre alt ist. Das wirkt im Vorfeld mäßig, aber daran gerechnet, dass 95% aller Infizierten in der Gruppe der 10-50jährigen zu finden sind, macht das einen gewaltigen Unterschied aus. Angesteckt haben sich die „Jungen“ gestorben sind die „Alten“, also haben wir eine Untergruppe der Bevölkerung, die den Hauptteil an Covid-19 Verstorbenen ausmacht. In Schweden liegt die Gesamtzahl an potentiellen 60+ Opfer bei ca. 2 Millionen Personen, in Norwegen bei 750.000. Bei nachweislich vergleichbarer Durchseuchung über den offiziellen Zeitraum der „Pandemie“, liegt also das Verhältnis zwischen Norwegen und Schweden bei 1:3.

SARS-CoV2 Varianten in Schweden
Figure 2a
SARS-CoV2 Varianten in Norwegen
Figure 2b

Sprich in Schweden wären bei gleichem Mortalitätsrisiko und Durchseuchungsrate in der Altersgruppe 60+ die Todesfälle automatisch dreimal so hoch wie Norwegen. Korrigiert man dann auf die Million Bevölkerung, kommen wir auf ein glattes 1:1 Verhältnis. Das Mortalitätsrisiko für 60+ Personen zeigte zusätzlich noch eine starke Korrelation mit dem Versorgungssystem von dem die Personen abhängig waren. Heimgepflegte Personen hatten ein zehnfach höheres Risiko an Covid19 zu versterben als Selbstständige in derselben Altersgruppe. Bei Pflegeheim Personen steig dann das Risiko nochmals stark an[10]. Wenn man fehlerhaft die Gesamtbevölkerung für die Betrachtung heranzieht, dann verdünnt sich der Effekt zwangsläufig. Am Ende hatten die Maßnahmen in Schweden im Verhältnis zu Norwegen einen vergleichbaren Effekt. Interessant ist, dass in beiden Ländern die Infektionszahlen ab der Verteilung der Impfstoffe förmlich explodierten. Ein negativer Einfluss der Impfstoffe auf das Immunsystem oder ein soziologisches Phänomen, das auf falschen Versprechungen basiert?

Eine Analyse, die Gartlehner et al sicherlich einfach bewerkstelligen hätte können, aber medienwirksamer ist es natürlich, den Gegner mit viel Pomp einzustampfen vor allem, wenn man Schergen wie die GWUP und inkompetente Schreiberlinge wie Schönberger um sich schart, die wie kleine Soldaten den Dreck erledigen.

Referenzen:

  1. Negativpreis „Goldenes Brett“ – Rohrkrepierer![]
  2. Cochrane director’s expulsion results in four board members resigning[]
  3. https://www.deadlymedicines.dk/[]
  4. Cochrane – A sinking ship?[]
  5. Experten: Kein Zusammenhang zwischen AstraZeneca-Impfung und Thrombosen[]
  6. Vaxzevria (COVID-19 Vaccine AstraZeneca) – Informationen für medizinisches Fachpersonal[]
  7. Goldenes Brett 2023: Wenn Impfgegner die Party crashen[]
  8. Fragt doch die Wissenschaft![]
  9. Stanford-Studie: Sind harte Lockdowns sinnlos?[]
  10. Excess mortality for men and women above age 70 according to level of care during the first wave of COVID-19 pandemic in Sweden: A population-based study[]

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